Baugebiet Diersrahe kommt voran

Bürgermeister Helge Zychlinski (links) und Fachbereichsleiter Kay Petersen stellen die geplante Vermarktung von Flächen im Baugebiet Diersrahe in Bissendorf vor. Foto: B. Stache

Gemeinde Wedemark gibt Kriterien und Gewichtung für Bebauung vor

Mellendorf (st). Bürgermeister Helge Zychlinski und Fachbereichsleiter Kay Petersen stellten am Dienstagvormittag in einem Pressegespräch die geplante Vermarktung von Flächen im Baugebiet Diersrahe in Bissendorf vor. Die Gemeinde Wedemark Bau- und Entwicklungsgesellschaft mbH (BEG) veräußert am Westrand des Ortes drei Baugebiete für die Ansiedlung von Mehrfamilienhäusern – zwei davon in einer Größe von je zirka 4000 Quadratmetern, ein drittes mit zirka 2200 Quadratmetern. Ein weiteres Baugebiet, ebenfalls mit einer Fläche von zirka 2200 Quadratmetern, ist für Reihenhäuser vorgesehen. Das Plangebiet hat eine Größe von zirka 39 000 Quadratmetern, daraus entstehen zirka 29 000 an Bauflächen. Für die jeweilige Bebauung hat die Gemeinde einen Kriterienkatalog mit unterschiedlichen Gewichtungen erstellt. Investoren, die davon am meisten erfüllen, haben die besten Chancen auf einen Zuschlag, hieß es. „Wir geben auch als Entwicklungsgesellschaft einen Anreiz, für sozialen Wohnungsbau tätig zu werden“, erklärte Bürgermeister Helge Zychlinski. Das Baugebiet Diersrahe in Bissendorf soll ein Baugebiet für jedermann werden, betonte er. Um eine gute Durchmischung des Quartiers zu gewährleisten und die geforderte soziale Ausgewogenheit zu realisieren, sollen auch Mehrfamilienhäuser entstehen, die unterschiedlichen Wohnansprüchen gerecht werden. Dazu will die BEG unter anderem Wohnen für mobilitätseingeschränkte Menschen oder auch geförderten sozialen Wohnungsbau ermöglichen.