„Berufseignungstest“ für junge Jagdhunde

Die erfolgreich geprüften Jagdhunder mit ihren Herrchen oder Frauchen. (Foto: Peter Steinert)

Verbandsjugendprüfung der Jägerschaft Burgdorf

Wedemark.Kürzlich fand in den Jagdrevieren rund um Burgdorf für junge Jagdhunde die diesjährige Verbandsjugendprüfung (VJP) der Jägerschaft Burgdorf e.V. statt. Bei der VJP handelt es sich um eine Prüfung, bei der die erforderlichen angeborenen Anlagen der Hunde für ihren späteren „Beruf“ festgestellt werden. Zu den geprüften Anlagen gehört der Wille bzw. die Fähigkeit die Spur eines nicht mehr zu sehenden Hasen zu verfolgen, der Gebrauch seiner Nase, die Suche im Feld und das Anzeigen von Wild (Vorstehen). Daneben wird noch geprüft, wie sich der Hund bei der Abgabe von Schrotschüssen verhält (Schussfestigkeit) und wie der Hund mit seinem Führer zusammenarbeitet (Führigkeit). Für die Richter und die Hundeführer mit ihren Hunden, ist eine solche Prüfung ein anstrengender und langer Tag. Viele Kilometer werden über Felder, Wiesen und Brachflächen marschiert und den Hunden bei der Arbeit, d. h. beispielsweise bei der Suche zugeschaut. Die diesjährigen VJP war mit 15 Hunden ein großes Ereignis. Drei Gruppen mit vier und eine Gruppe mit drei Hunden waren im Bereich Burgdorf unterwegs. Jede Gruppe wurde von drei Richtern begleitet, die gemeinsam ihr Urteil über jeden Hund abgaben. Um 7.45 Uhr hat die Prüfung mit dem Treffen aller Teilnehmer begonnen und gegen 19.15 Uhr verließen die letzten Teilnehmer nach der Ausgabe der Prüfungsergebnisse das Naturfreundehaus in Immensen/Grafhorn.
Das Wetter war an diesem Tage optimal. An Wild zeigten sich zahlreiche Hasen, Rebhühner, Fasane, Tauben, Enten, Schwäne, Rehe und Kaninchen. Alle Hunde hatten so mehrfach die Möglichkeit, ihre Anlagen zu zeigen. Dabei wurde keinem der Wildtiere Schaden zugefügt. Von 15 Hunden bestanden immerhin 14 die Prüfung. Bei den Ergebnissen war von hohen bis niedrigen Punktzahlen alles vertreten. Fachliche Auskünfte erteilt Michael Knuppertz unter (01 71) 5 32 57 45.