„Beschluss zum Schulneubau war richtig“

Die imposante Richtkrone wurde unter großer Beachtung der Besucher des Richtfestes mit entsprechendem Applaus in die Höhe gehoben. Foto: H.H. Schröder

Richtfest am Schulzentrum Mellendorf – Bürgermeister bekräftigt Entscheidung

Mellendorf (hhs). Gestern war ein großer Tag für die Gemeinde Wedemark: Am Neubau für das neue Schulzentrum wurde Richtfest gefeiert. Altem Brauch gemäß bedeutet dieses Fest, dass der Rohbau fertig und der Dachstuhl gesetzt ist. Ganz soweit ist es noch nicht mit dem Neubau, einen Dachstuhl wird es auch nicht geben weil Flachdach, aber es ist schon eine großartige Leistung, was das Bauamt der Gemeinde, der Architekt und nicht zuletzt die Baufirma in diesem Jahr geleistet haben. „Wir sind mit den Arbeiten voll im Plan“, sagte denn auch Bürgermeister Tjark Bartels nicht ganz ohne Stolz, trotz des frühen und heftigen Wintereinbruchs.
Am großen Kran wurde die Richtkrone in die Höhe gezogen, der Polier hielt vom Dach über der großen Besucherschar seinen Richtspruch. Auf seine Frage an den Bauherrn, ob das Werk gelungen sei, bejahte der Bürgermeister. Dann ging es hinein in den Neubau, in die Halle, die später einmal das Forum sein wird, auch ein großzügig bemessener Raum, bei dem aber noch die Vorstellung schwer fällt, wie er einmal ausschauen wird. Ein paar hundert Gäste waren gekommen, die es alle zu begrüßen galt. Da waren zunächst eine Menge Schülerinnen und Schüler, die Bartels besonders begrüßte, dann Editha Lorberg (CDU), die hiesige Landtagsabgeordnete, die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks, Vertreter der Landesschulbehörde, die, wie Bartels es ausdrückte, auch nicht alle Jahre am Richtfest eines Schulneubaus teilnehmen können“, schließlich die Spitzen von Politik und Verwaltung der Gemeinde. Der Bürgermeister dankte zunächst allen Entscheidungsträgern, die sich im politischen Raum für den Neubau entschieden hatten. „Ich bin überzeugt, dass der Beschluss richtig war“. Dann verglich Tjark Bartels die widrigen gegenwärtigen Witterungsbedingungen mit Eiswein, der seine hohe Qualität auch erst durch harten Frost erlangt: „Mit dem Schulneubau ist es wie mit dem Winterrisiko. Entweder es geht alles schief, oder das Ergebnis ist große Klasse“. Daran schloss sich sein Dank an die Architekten Heuer & Faust an, sowie an die ausführende Baufirma Alpine. Die Arbeitskräfte hätten Außergewöhnliches geleistet bei Minustemperaturen. „Trotz des Wetters haben wir das meiste eingehalten. Ich wünsche mir, dass der Bau weiterhin wächst und gedeiht“. Den weiteren Planungen nach soll das Schulzentrum schlüsselfertig vor den Sommerferien 2011 an die Gemeinde übergeben werden. Der Umzug aus dem Altbau soll vom 3. bis 15. August stattfinden, damit der Schulbetrieb mit dem Ende der Sommerferien beginnen kann.