Bissendorf rüstet sich für Starkregen

Ortsbürgermeister Christa Bogenschütz sowie Holger Zorn (Mitte) und Achim Oppermann aus der Gemeindeverwaltung wollen dem Kanalisationsrückstau bis in die Kuhstraße ein Ende setzen. Foto: S. Birkner

Im Südeschfeld wird Schmutzwasserspeicher errichtet

Bissendorf (sb). Um bei Starkregen Wasseraustritte aus der Kanalisation zu verhindern, wird in Bissendorf ein neuer Schmutzwasserspeicher errichtet. An das Hauptpumpwerk in der Straße Südeschfeld wird die Gemeinde zum Preis von 278.000 Euro einen solchen Wasserspeicher anbauen. Außerdem soll ein angrenzender Kanal saniert werden. Ortsbürgermeisterin Christa Bogenschütz sowie Holger Zorn und Achim Oppermann aus der Gemeindeverwaltung informierten vorgestern bei einem Ortstermin über das Bauprojekt.
Im Extremfall, sagte Bogenschütz, tritt das Wasser bei Starkregen noch in der Kuhstraße über die Kontrollschächte aus der Kanalisation aus. Damit das in Zeiten extremen Wasserzuflusses in Zukunft nicht mehr passiert, wird ein zusätzliches Pumpwerk das Regenwasser in den überirdischen Speicher befördern. Diese Maßnahme soll vermeiden, dass sich ein zu großer Rückstau in Kanalisation und Entwässerungsleitungen bildet.
Das Becken wird bei einem Durchmesser von neun und einer Tiefe von vier Metern 190 Kubikmeter Wasser fassen. „Dieser Speicher war schon seit Jahren im Gespräch“, berichtete Zorn. Wie Bogenschütz anführte, seien die Anwohner bereits informiert worden. Bäume werden einen intakten Sichtschutz bilden. Ein unabhängiges Gutachten schließt die Gefahr der Geruchsbelästigung praktisch aus. „Falls es wider Erwarten doch zu Geruchsentwicklung kommen sollte, werden wir entsprechende Maßnahmen“, versprach Bogenschütz.