Boule für Grundschullehrer

Die Grundschullehrer ließen sich von Ingo Büsching in die Kusnt des Boulespiels einführen.

Grundregeln des Spiels erlernt

Bissendorf. Es gibt Neues vom Projekt Boule in der Grundschule (das ECHO berichtete ausführlich): am Mittwoch nahmen neun Grundschullehrerinnen und ein Lehrer an einer Fortbildung teil, die von Ingo Büsching auf dem Bouleplatz gegenüber der Grundschule durchgeführt wurde. Für die Grundschule Bissendorf unter Leitung der Rektorin Andrea Grunwald-Seitz, die selbst an diesem
Boulelehrgang aktiv teilgenommen hat, kommt dieser Fortbildung besondere
Bedeutung zu. Da bereits im Juni 2010 von mir eine zweite, dritte und vierte Klasse
in jeweils einer Doppelstunde Spaß am Boulespiel erleben konnten, erhielten nun die Lehrerinnen nicht nur eine Kurzanleitung in der Technik des Kugelwerfens unter besonderer Berücksichtigung der richtigen Handhaltung, sondern erfuhren auch elementare Spielregelkunde. So konnten sie dann auch sehr schnell die erlernten Fertigkeiten im Spiel 2:2 umsetzen, die es gilt, später den Grundschulschülern zu vermitteln. In dem Kurzlehrgang wurden von dem Lehrgangsleiter Hilfen angeboten und Lösungswege aufgezeigt, wie man mit 24 Schülern einer vierten oder dritten Klasse die zu erwartenden organisatorischen Schwierigkeiten auf dem Bouleplatz meistern kann. Gedanken zum sicheren Umgang mit der 690 Gramm schweren Kugel in Kinderhand standen ebenso zur Diskussion wie Spaß beim Spielen zu vermitteln. Insbesondere konnten die Lehrerinnen selbst erleben, dass Freude über den Sieg aber auch Betrübnis über die Niederlage schnell wechseln kann. Für die Grundschüler gehört es zum sportpädagogischen Konzept, mit dem Mitspieler ein Team zu sein, konzentriert zu handeln und natürliche Freude am Spiel zu erleben. Das Boulespiel verlangt von den Kindern durch die ruhige und zielbetonte Art
der Spielweise planendes Vorausdenken wie auch Zielgerichtes Handeln,
das kann für die spätere Schullaufbahn wertvoll sein.