Brelingen-Mellendorf noch dicht

Gärtnermeister Dolf Borgas hat selbst ein Schild an der Sperrbarke an der Kreuzung Kaltenweider Straße angebracht, dass die Zufahrt zu seiner Gärtnerei frei ist, weil das zuvor nicht ersichtlich war. Foto: A. Wiese

16. Oktober als neuer Freigabetermin in den Raum gestellt

Mellendorf/Brelingen (awi). Auch der kurzfristig in den Raum gestellte Termin 30. September für die Freigabe der Straße von Brelingen nach Mellendorf war nicht haltbar. Als neuen Freigabetermin nannte Bürgermeister Helge Zychlinski, der jedes Mal ausdrücklich betont, dass es sich hierbei nicht um eine Baustelle in der Verantwortung der Gemeinde handelt und der Informationen lediglich weitergibt, nun den 16. Oktober, also nach den Herbstferien. Gärtnermeister Dolf Borgas gehört neben den Anliegern aus Brelingen zu den Hauptbetroffenen der Sperrung, seine Gärtnerei ist zwar von Mellendorf aus erreichbar, der Einbruch des Kundenflusses für ihn aber deutlich und finnaziell schmerzhaft spürbar. „Für mich ist das ein Schildbürgerstreich sondergleichen und eine bodenlose Frechheit was da passiert“, ärgerte sich Borgas im Gespräch mit dem ECHO. Es sei absolut nicht nachvollziehbar, warum es immer wieder Verzögerungen gebe. Auskünfte dazu bekomme er als betroffener Bürger trotz Nachfragen von den Verantwortliche nicht. Borgas spricht mittlerweile von „offensichtlich von offizieller Seite gewollten Verzögerungen“. Es könne nicht sein, dass auf der Baustelle in Brelingen seit Wochen nur zwei bis drei Personen eingesetzt seien. Laut Auskunft eines hiesigen Bauunternehmer gegenüber Borgas hätte dieser für die Baustelle maximal vier und nicht zwölf Wochen benötigt. Auch das Argument, dass kurzfristig noch eine bis zu Beginn der Bauarbeiten nicht eingeplante Querungshilfe in die Fahrbahn eingebaut worden sei, wofür politische Beschlüsse nachgereicht werden mussten, lässt der Gärtnermeister nicht gelten. „Diese Querungshilfe wird seit Jahren gefordert. Das hätte längt erledigt sein können.“