„Brelinger Seenplatte statt Brelinger Berg“

(v. li.): Rüdiger Kauroff, Jochen Pardey und Christa Bogenschütz.Foto: B. Lange

SPD in der Wedemark und ihr Landtagskandidat nehmen Stellung

Mellendorf (dl). Eine Erweiterung der Abbflächen, die zudem einen massiven und dauerhaften Eingriff in die Landschaftsstruktur darstellen würde, sei für die Bevölkerung nicht hinnehmbar und schon gar nicht die von dem Unternehmer Günter Papenburg in Aussicht gestellten – oder sollte man besser sagen: angedrohten – neuen Landschaften und Wasserflächen. Dies machten der SPD-Landtagskandidat Rüdiger Kauroff sowie der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Jochen Pardey, in einem Pressegespräch zum Thema Brelinger Berg deutlich. „Hier werden vielmehr die wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Unternehmens über die der Wedemärker Bevölkerung gestellt. Das ist nichts anderes als Lobbyismus. Über den langen Zeitraum bis 2045 gesehen, sind die vorhandenen Ressourcen keineswegs erschöpft, der Abbau in die Tiefe ist einfach nur mühsamer und damit teurer für Papenburg,“ bezog Pardey für die SPD Wedemark Stellung. Man wolle in den nächsten Tagen und Wochen auch Unterschriften dagegen sammeln. Eine erste Gelegenheit dazu haben die Menschen in der Wedemark bereits heute. Am Samstag, 9. Juni, öffnet das Bürgerbüro in Mellendorf, Schaumburgerstraße 2, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und bietet Informationen zu dem aktuellen Thema an, ferner kann sich jeder mit seiner Unterschrift gegen das geplante Vorhaben aussprechen. Am Sonntag, 10. Juni, laden die Ratsfraktionen der Grünen und der SPD alle Interessierten zu einem Spaziergang ein, um sich direkt vor Ort am Brelinger Berg über die bestehenden und geplanten Abbauflächen zu informieren. Der Treffpunkt hierzu ist das Erdbeerfest auf dem Hof Rust in Ibsingen ab 13.30 Uhr. Viele aktuelle Informationen dazu finden sich auch auf der Internetseite der Gemeinde Wedemark unter www.wedemark.de