Bürgermeister bekommt erste O-Tonne

Bürgermeister Tjark Bartels nahm am Montagmorgen die für die Gemeinde Wedemark georderten O-Tonnen persönlich in Empfang und bestückte sie gemeinsam mit aha-Verbandsgeschäftsführerin Kornelia Hülter mit dafür geeigneten Abfällen. Foto: A. Wiese

Das ist Regionsrekord: Tjark Bartels ordert 18 O-Tonnen für Gemeinde Wedemark

Wedemark (awi). Das ist Regionsrekord: 18 O-Tonnen hat Bürgermeis-ter Tjark Bartels für Einrichtungen der Gemeinde Wedemark geordert. „Soviel hat sonst kein Bürgermeis-ter der Region bestellt“, sagte gestern Kornelia Hülter, Verbandsgeschäftsführerin von aha. Und für sich privat bestellte der Bürgermeis-ter am Montag beim Ortstermin auch gleich noch eine O-Tonne. „Kein Problem, es sind genug da“, so Hülter.
Jede Menge funkelnagelneue 240 Liter-Tonnen mit dem orangefarbenen Deckel stehen in der aha-Betriebsstätte in Burgdorf zur Aufstellung bereit. Mit einer Broschüre an alle Haushalte hat aha die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Wedemark über das neue Angebot informiert. Die vielen Bestellungen zeigen, dass die O-Tonne bei den Wedemarker Bürgern gut ankommt. Noch vor Ostern rollen die O-Tonnen in der Wedemark an. Bürgermeister Tjark Bartels nahm symbolisch die erste O-Tonne für die Wedemark persönlich von Kornelia Hülter entgegen. „Mit der O-Tonne wird den Bürgerinnen und Bürgern das richtige Entsorgen von Wertstoffen noch viel einfacher gemacht. Dadurch kann man ganz leicht etwas für die Umwelt tun und sich zusätzlich Fahrten zum Wertstoffhof sparen“, begrüßt Bürgermeister Tjark Bartels das neue Angebot von aha.
Der Weg, eine O-Tonne zu bekommen, ist einfach. Der Informationsbroschüre ist eine Bestellpostkarte beigefügt. Das Porto bezahlt aha. Bestellen können alle Hauseigentümer. Mieter überzeugen ihren Vermieter. Dieser kann dann für das ganze Haus die O-Tonne bei aha bestellen. Die Aufstellung erfolgt zeitnah nach Eingang der Bestellung. Rund vier Wochen nach der Aufstellung leert aha die O-Tonne das erste Mal. Danach alle vier Wochen. Am Tag der O-Tonnenaufstellung informiert ein Hänger an der Tonne über die Leerungstermine 2011. Ein Aufkleber erinnert die Nutzer daran, was in die O-Tonne gehört und was auf keinen Fall. Wer mehr über die O-Tonne erfahren möchte, findet alle Informationen zur O-Tonne inklusive Leerungstermine im Internet unter www.aha-region.de. Dort gibt es eine extra O-Tonnenseite. Aber auch die örtliche Presse wird die Leerungstermine noch einmal bekannt geben. Die O-Tonne startete am 1. Oktober 2010 in der Ortschaft Uetze als Pilotprojekt mit 3.000 Haushalten. Jetzt hat aha das Pilotgebiet auf 80.000 Haushalte ausgeweitet mit dem Ziel zu erfahren, wie sich die O-Tonne zum Beispiel auf die Rest-abfallmengen auswirkt. Kornelia Hülter: „Ich freue mich, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Wedemark die Vorteile des neuen Angebots nutzen. Ihre Erfahrungen geben uns wichtige Hinweise, wie wir die O-Tonne noch nutzerfreundlicher gestalten können.“ Nach Abschluss der zweijährigen Pilotphase sollen dann alle Bewohnerinnen und Bewohner der Region in den Genuss des neuen Sammelsystems kommen. Grund für die Einführung der O-Tonne ist, dass immer noch viel zu viele Wertstoffe im Restabfall landen. Diese sollen mit Hilfe der O-Tonne getrennt erfasst und ökologisch verwertet werden. So können wertvolle Ressourcen geschont werden. Fahrten zum Wertstoffhof entfallen. Das kommt unserem Klima zu Gute. Und darüber hinaus hilft die O-Tonne die Gebühren stabil zu halten. Denn alle Erlöse aus dem Verkauf der Wertstoffe gehen 1:1 in die Gebühren ein.
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