Bürgermeister eröffnet Ausstellungen

Angela von Mirbach (von links), Christiane Freude, Annegret Jendritzka, Helge Zychlinski, Kathrin Schepky und Bettina Montazem bei der Festivaleröffnung vor der kunstvollen Installation „Friedens-Schmetterlinge“. Foto: B. Stache

„Wedemark Wie?Jetzt!“ präsentiert Kooperation von IGS-Schülern und UNICEF

Bissendorf (st). Bürgermeister Helge Zychlinski sprach anlässlich der Festivaleröffnung von „Wedemark Wie?Jetzt!“ am Freitagnachmittag im Bürgerhaus in Bissendorf von einem grandiosen Feuerwerk unterschiedlicher Veranstaltungen. „Sie haben aber eines gemeinsam: sie widmen sich dem Thema Erhalt der Demokratie, Zukunft der Demokratie und was wir alle tun können, damit es so gut weitergeht, wie wir es in jetzt 72 Jahren Frieden und Demokratie in unserem Lande erleben konnten“, führte er aus. Den dreitägigen Festivalauftakt bildeten zwei Ausstellungen – eine Gemeinschaftsproduktion von Schülern der IGS Wedemark, Jahrgänge 5 bis 8, mit UNICEF unter dem Motto „Kinder träumen vom Frieden“ sowie Arbeiten der Kostümwerkstatt „Nähen für den Frieden“. Helge Zychlinski dankte der Gesamtverantwortlichen für das Festival und der Wedemärker Kulturbeauftragten Angela von Mirbach für ihr großes Engagement bei den 30 „Wedemark Wie?Jetzt!“-Veranstaltungen im zurückliegenden Jahr. Dank ging auch an alle Projektbeteiligten, darunter Theaterpädagogin Bettina Montazem, Musikschule Wedemark, Heimatmuseum, IGS, Gymnasium, UNICEF, Kulturverein Brelinger Mitte, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und Bibliothek. „Ihnen ein herzlichen Dankeschön für den Abschluss mit diesem wunderbaren Wochenende mit Veranstaltungen in Bissendorf und Brelingen“, so der Bürgermeister. In der Ausstellung „Kinder träumen vom Frieden“ im ersten Stock des Bürgerhauses beherrschte die kunstvolle Installation aus einem großen Netz voller Schmetterlinge die Szenerie. Das Gebilde wechselte ständig seine Farben. Drei Frauen haben zwei Tage lang an diesem Schmetterlingsnetz gearbeitet. Neben den Friedens-Schmetterlingen war eine eindrucksvolle Bilderserie auf großer Leinwand in der Ausstellung zu sehen. Gezeigt wurden Bilder, die von traumatisierten Kindern während ihrer Therapiestunden gemalt wurden, erklärte Christiane Freude, Vorsitzende der UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide. Aber auch Bilder von IGS-Schülern der Jahrgänge 5 bis 7 waren Teil der Präsentation „Kinder träumen vom Frieden“. Den Flur schmückten Stellwände mit einer Liste voller Unterschriften, die von der IGS Wedemark zum Thema „Kindheit braucht Frieden“ gesammelt wurden. „Unsere Schüler sind durch das Schulgebäude gelaufen und haben viele Unterschriften zu dem Thema eingesammelt“, erklärte Lehrerin Kathrin Schepky. Die im Untergeschoss des Bürgerhauses ausgestellten Exponate „Nähen für den Frieden“ gehen auf ein Projekt der Verwaltung – Ressort Kultur – zurück. „Für die Koordination hatte ich Karoline Hamann eingesetzt. Sie konnte das Projekt mit sechs Gastgebern in die Tat umsetzen“, freute sich Angela von Mirbach.