Bunte Reise von Bissendorf in die Karibik

Ein tolles Konzert bot der CVJM-Chor in der Bissendorfer Kirche. (Foto: L. Irrgang)

Voll besetzte Kirche bei 38. Gospelnacht des CVJM

Bissendorf (ig). Eine karibische Gospelnacht hatten die Verantwortlichen des Gospelchores den Besuchern der diesjährigen Gospelnacht in der St. Michaeliskirche versprochen. Und damit die sehr zahlreichen Konzertgäste der Gospelnacht auf der Reise in und durch die Karibik jederzeit auf dem aktuellen Stand der der Reise waren, lagen in der Kirche Programmhefte aus, die in Form einer Schatzkarte aufgebaut waren. Gemeinsam mit dem 25-köpfigen Chor unter der Leitung von Annika Majewski erlebten die Zuhörer in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche ein abwechslungsreiches und sehr stimmungsvolles Konzert. In den gut zwei Stunden, in denen der Gospelchor des CVJM die Konzertbesucher ganz hervorragend unterhielt, zeigte der Chor anhand des wechselhaften Repertoires sein ganzes Können. Klassiker wie „In the Summertime“, „I´m Walking“, „Sing Halleluja“ gehörten genauso in das bunte Programm wie die insgesamt drei Soloauftritte einzelner Gospelchormitglieder.
Schon zu Beginn hatten die Sänger und Sängerinnen ihrem Publikum eine sonnige Gospelnacht versprochen. Dies gelang dem Chor dann auch, dies jedoch nicht nur allein durch die musikalischen Darbietungen. Auch war es die detailreiche und mitunter aufwendig gestaltetet Bühne, die echtes Karibikflair in der Bissendorfer Kirche entstehen ließ.
Der Eintritt zur insgesamt 38. Gospelnacht war wie in jedem Jahr frei, am Ende des Konzertes wurden von den Mitgliedern jedoch Spenden gesammelt, die in diesem Jahr für ein Projekt des CVJM Landesverbandes Hannover gedacht sind. „In jedem Jahr besuchen für zwei Wochen weißrussische Kinder, die von der Tschernobyl-Katastrophe betroffen sind, Hannover und Umgebung. Hierbei leben die Kinder Gastfamilien, um „Urlaub vom verstrahlten Alltag“ zu machen“, so die Verantwortlichen. Zudem unterstützt der CVJM die Haufischschutzorganisation „Sharkprojekt“. Die sehr gute Stimmung der Lieder übertrug sich schnell auf die Konzertbesucher. Dementsprechend war es nicht verwunderlich, dass Zugaben den Abschluss eines wirklich gelungenen Konzertabends darstellten. Bei der letzten Zugabe verließ der Chor singend die Kirche, die Konzertbesucher folgten und was dann folgte, war ein großes gemeinsames Tanzen auf dem Kirchenvorplatz. „Die Stimmung war bei dem Konzert wirklich super“, so Chorleiterin Annika Majewski im Gespräch mit dem ECHO. Dies übertrug sich dann auch auf die sich traditionell an die Gospelnacht anschließende Party in der Pfarrscheune.