Caren Marks besucht Mohmühle

Helge Zychlinski (v. l.), Michael Wilken, Kai Niermann, Caren Marks, Heiner Peterburs, Monika Lüpke, Günther Niermann, Rebecca Schamber und Jürgen Benk vor ihrem Rundgang durch das stationäre Wohnheim Mohmühle. Foto: B. Stache

„Die Schwächsten brauchen die beste Hilfe“

Gailhof (st). Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks, besuchte am Donnerstagvormittag mit Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion das stationäre Wohnheim Haus Mohmühle, eine Einrichtung für psychisch Genesende in Gailhof. Nach einem ersten Informationsaustausch mit Günther Niermann, der 1996 die Leitung des Hauses übernommen hatte, der Leitenden Diplompsychologin Monika Lüpke sowie Geschäftsführer Kai Niermann erklärte der Leiter: „Wir brauchen Ihre Unterstützung.“ Im Haus Mohmühle kümmern sich 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 120 Bewohner. „Ich informiere mich in meinem Wahlkreis über bestehende Einrichtungen wie diese für psychisch Genesende“, sagte Caren Marks. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in allen Bereichen der Gesellschaft, damit Teilhabe und das Miteinander von Menschen mit jedweder Behinderung gelingen, ist ein bundespolitisches Thema, fügte die Parlamentarische Staatssekretärin an: „Es ist für mich wichtig zu hören, wie sich die praktische Arbeit hier darstellt.“ Einen entsprechenden Einblick erhielt die Besuchergruppe, zu der auch der SPD-Bürgermeisterkandidat Helge Zychlinski gehörte, bei einem Rundgang durch die Einrichtung. Appartements, Wohnküche, verschiedene Wohnformen und Therapiebereiche standen auf dem Programm. Ebenso die Kreativwerkstatt und andere Arbeitsbereiche konnten besichtigt werden. Monika Lüpke gab ihren Gästen noch einen eindringlichen Appell mit auf den Weg: „Die Schwächsten brauchen die beste Hilfe“, hatte sie auf die Frage nach der Personalsituation im Haus Mohmühle geantwortet.