Caren Marks diskutiert über Kinderrechte

Die Bundestagsabgeordnete Caren Marks diskutiert über Kinderrechte in der 8C des Gymnasiums. Foto: I. Alber

Achtklässler des Gymnasiums hatten Kurzvorträge vorbereitet

Mellendorf (ia). Die Schüler der 8. Klasse des Gymnasiums hatten kleine Kurzvorträge zum Thema Kinderrechte, die Straße der Kinderrechte und zu internationalen Verstößen gegen die Kinderrechte vorbereitet, die sie am Anfang der zwei Schulstunden vortrugen. Danach wurde über Verbesserungsvorschläge diskutiert, welche in einer Gesprächsrunde entstanden. Zum Beispiel ging es dabei um Busfahrzeiten nach der achten Stunde, denn manche Schüler müssen 45 Minuten auf ihren Bus warten. Jedoch müssen solche Entscheidungen vernünftig abgewogen werden, da man die Finanzen einer Gemeinde und den Energieverbrauch miteinkalkulieren muss. „Daher können einzelne Wünsche nicht eins zu eins umgesetzt werden“ erklärte Marks, aber wenn man etwas verändern will, so könne man sich an das Jugendparlament wenden. Auf die Frage, ob Deutschland daran teilnimmt andere Länder positiv zu beeinflussen, wurde der „red-hands-day“ erwähnt. Bei diesem Event malen Kinder eine rote Hand auf ein Papier, zusammen mit ihrem Namen, Alter und ihrer Begründung, weshalb es keine Kindersoldaten geben darf. Diese Zettel wurden gesammelt und bei den Vereinten Nationen abgegeben. Ein weiteres Thema bildete anonyme Geburt und die Babyklappe. Dies würde, laut Marks, gegen das Recht auf Herkunft verstoßen, da die Kinder nicht erfahren würden, wer ihre leiblichen Eltern sind und meist traumatisiert ihr Leben leben. „Bewusstsein und der Umgang damit, bringt jedem Einzelnen Verantwortung zu“, wurde im Bezug auf Kinderarbeit und dessen Unterstützung festgestellt. Der Fragerunde am Ende folgte das Statement, dass man „über die eigenen Rechte Bescheid wissen sollte und von diesen Gebrauch machen sollte.“