CDU-Fraktion für regenerative Energien in der Wedemark

Vorausschauende Beschlussfassung für Windenergie und Biogas

Wedemark. „Modern, vorausschauend und zeitgemäß“ fasst der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Wedemark, Holger Bleich, die jüngst getroffene Beschlussfassung seiner Fraktion zum Thema „Regenerative Energien“ prägnant
zusammen. Die Gemeinde Wedemark befasst sich aktuell mit den Themen „Windenergie“ und „Biogas zu denen Beschlussfassungen bevorstehen. Nachdem das bestehende Vorranggebiet der Wedemark (Elze) für Windenergie ausgeschöpft ist und dort nur noch eine Anlage errichtet werden kann, hat sich die CDU-Fraktion frühzeitig des Themas angenommen. Der Umweltausschuss sowie der Gemeinderat haben jeweils einstimmig auf Antrag der Grünen einen Arbeitsauftrag an die Verwaltung erteilt, neue geeignete Flächen zur Windenergieerzeugung im Gemeindegebiet zu finden. „Nach den positiven Erfahrungen mit dem bestehenden Vorranggebiet, haben wir uns entschlossen, bei geeignetem Flächenvorschlag, einen weiteren Windpark in der Gemeinde Wedemark zu befürworten“, gibt Bleich den Fraktionsbeschluss wieder. „Die Rahmenbedingungen sollen nach den Vorstellungen der CDU so gefasst werden, dass wiederum örtliche Anlagenbetreiber in Betracht kommen“, ergänzt CDU-Fraktionssprecher Jörg-Friedrich Onnasch. Dieses klare Bekenntnis zu einer weiteren Fläche sei keinesfalls selbstverständlich, immerhin wäre eine zweite Fläche keine gesetzliche Pflicht, sondern sei eine rein freiwillige und für die Gemeinde zukunftsweisende
Entscheidung. Die Alternative, im bestehenden Gebiet die Höhenbegrenzung zu kippen, hält die CDU für kaum realisierbar. Dies so genannte „Repowering“ erfordert zum Einen größere Abstandsregelungen und gesetzliche Vorgaben, die nicht oder nur schwer umzusetzen wären. Zum Anderen seien die bestehenden Anlagen gerade einmal 10 Jahre alt und damit wirtschaftlich weder amortisiert, noch
buchhalterisch oder steuerlich abgeschrieben. Insofern sei davon auszugehen, dass ein Repowering einen deutlich längeren Umsetzungszeitraum erfordert. Für den Bereich Biogasanlagen liegen im Gebiet der Gemeinde Wedemark drei Anfragen von jeweils zusammengeschlossenen Landwirten vor. Da die Anlagen nicht auf Hofflächen der betroffenen Landwirte errichtet werden sollen, spricht man von „nicht privilegierten“ Bauvorhaben, zu denen die Gemeinde Wedemark Ihre Planungshoheit in Form von entsprechenden Flächennutzungsplänen ausüben muss. „Die CDU-Fraktion steht auch dieser regenerativen Energiequelle offen gegenüber“, sagt Bleich. Der wirtschaftliche Betrieb dieser Anlagen ist zudem vom Nutzungskonzept der anfallenden Abwärme abhängig. „Hier sind interessante Konzepte in der Planung und im Gespräch“, weiß der umweltpolitische Sprecher der CDU zu berichten. Es könnten energetische Leuchtturmprojekte daraus entstehen, wenn beispielsweise Teile der Freizeitanlagen mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt würden. „Allerdings wird sich meine Fraktion die Konzepte genau ansehen und dann fallbezogen darüber entscheiden“, schließt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Holger Bleich, sein Statement.