CDU gründet größten Ortsverband

Editha Lorberg (von links) mit der Vorsitzenden Susanne Kopp und weiteren Funktionsträgern des neuen CDU-Ortsverbands Bissendorf/Resse. Foto: B. Stache

Editha Lorberg leitet die erste Versammlung für Bissendorf/Resse

Wennebostel (st). Susanne Kopp ist die erste Vorsitzende des neuen CDU-Ortsverbands Bissendorf/Resse. Sie wurde während der konstituierenden Sitzung am Dienstagabend im Gasthaus Bludau von den 21 stimmberechtigten Mitgliedern gewählt – einstimmig, wie auch alle übrigen Funktionsträger des neu geschaffenen Gremiums. Zum 31. Dezember 2015 waren die beiden CDU-Ortsverbände Bissendorf und Resse aufgelöst worden. „Die demoskopische Entwicklung hat gezeigt, dass wir mit einem Durchschnittsalter von 70 Jahren ohne den Gewinn von jungen Mitgliedern, die bereit sind etwas zu tun, nicht weiterkommen“, begründete der ehemalige Resser Ortsverbandsvorsitzende Gerd Kaufmann das Ende des Resser Ortsverbands. Seit 25 Jahren leistet das engagierte CDU-Mitglied ehrenamtliche Arbeit in und für Resse. „Ich werde mein Amt als stellvertretender Ortsbürgermeister und Ortsratmitglied noch zu Ende führen“, erklärte er. Die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende der Wedemark Editha Lorberg hatte die erste Mitgliederversammlung des neu zu gründenden Ortsverbands Bissendorf/Resse geleitet – den Zusammenschluss von 119 Mitgliedern des bisherigen Ortsverbands Bissendorf mit 27 Resser Ortsverbandsmitgliedern. Mit anwesend waren der Wennebosteler Ortsbürgermeister Achim von Einem, Rudi Ringe als Fraktionsvorsitzender der CDU Wedemark sowie die Bissendorfer Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann. Einen wirklichen Vorteil für die Entscheidung zur Zusammenlegung beider Ortsverbände gebe es nicht, hatte Editha Lorberg in ihrem Eingangsstatement zu der Fusion erklärt. „Jeder Ortsverband ist besonders wichtig vor Ort und sollte, so lange die Möglichkeit besteht, am Leben erhalten und mit Leben erfüllt werden.“ Sie dankte allen Ehrenamtlichen, die Zeit und Kraft für die Arbeit in den politischen Gremien aufbringen. „Wenn das nicht mehr gelingt, muss man auch einen neuen Weg suchen“, sagte sie mit Hinweis auf die zuletzt schwieriger gewordene Situation im CDU-Ortsverband Resse. Deren Mitglieder hatten sich mehrheitlich für die Fusion mit Bissendorf ausgesprochen. „Das ist eine Lösung, mit der wir alle leben können“, so die Gemeindeverbandsvorsitzende Editha Lorberg. Sie hatte am Abend die Aufgabe übernommen, die bisherigen Ortsverbände Bissendorf und Resse aufzulösen, das heißt formell abzuwickeln. Die bisherige Bissendorfer Ortsverbandsvorsitzende Susanne Kopp gab noch einmal einen Überblick über die vergangenen Aktivitäten ihres Gremiums in Vorbereitung auf die Fusion. „Er ist nicht nur neu, sondern auch der größte Ortsverband in der Wedemark“, stellte sie mit Hinweis auf den fusionierten Ortsverband Bissendorf/Resse fest. Nach den Berichten der bisherigen Schatzmeister wurden die alten Ortsverbandsvorstände von ihren jeweiligen Mitgliedern einstimmig entlastet. „Beide bringen ein gutes Kapital mit in diese Ehe“, freute sich Editha Lorberg. Der neuen Vorsitzenden Susanne Kopp stehen im CDU-Ortsverband Bissendorf/Resse drei Stellvertreter zur Seite: Susanne Brakelmann (zugleich Mitgliederbeauftragte), Achim von Einem und Ralf Würtz. Des Weiteren wurden am Abend die Schriftführerin Inge Wilkes und Schatzmeister Peter Stelzig gewählt. Unterstützung erhält der geschäftsführende Vorstand von den acht gewählten Beisitzern Thomas Buchheit, Antje Kaufmann, Marion Müller-Huth, Marina Klauke, Lydia Bock, Horst Mennenga, Mike Kochan-Rönisch sowie Dirk Schnehage. Als Kassenprüfer haben sich Dietmar Döpke und Karl-Friedrich Müller zur Verfügung gestellt. Für den CDU-Kreisparteitag wurden jeweils neun Delegierte und Ersatzdelegierte gewählt. Editha Lorberg dankte zum Abschluss Gerd Kaufmann für seine langjährige Arbeit als Vorsitzender des Resser Ortsverbands und überreichte ihm ein Präsent. Kaufmann gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es eines Tages wieder einen eigenen CDU-Ortsverband Resse geben werde.