CDU kritisiert Personalpolitik

Onnasch: „Verwaltung wird unnötig aufgebläht“

Wedemark (awi). Den Tagesordnungspunkt „Ernennung eines Beamten zum Gemeindeinspektor“ hat CDU-Sprecher Jörg Onnasch am Montagabend im Rat zum Anlass für Kritik genommen. Dabei ginge es in diesem Fall jedoch nicht um die betroffene Person, machte Onnasch deutlich. Die CDU sei jedoch „gegen die Personalpolitik des Bürgermeisters“. Ihr Antrag, dass der Personalausschuss auch über den Abschluss zeitbefristeter Verträge nicht nur informiert, sondern auch beteiligt werden müsse, sei von der Mehrheit abgelehnt worden. Der Umfang des Personalhaushaltes der Gemeinde werde zum Jahresende geschätzte 12 bis 13 Millionen Euro betragen. Das sei erheblich mehr als vor vier Jahren. Die CDU spreche sich gegen die Aufblähung von Verwaltung und Personalkosten aus.
Diese Stellungnahme des Fraktionssprechers sei kein Widerspruch zum Antrag der CDU, für 2011 zwei zusätzliche Ausbildungsplätze in der Verwaltung zu schaffen, erklärte kurz darauf Christiane Lüßmann (CDU). Die CDU wolle gern zwei zusätzlichen jungen Menschen eine Chance auf eine gute Ausbildung bieten, denn eine solche schütze vor Arbeitslosigkeit. Ein Fachkräftemangel sei heute schon absehbar. Gut ausgebildete junge Menschen identifizierten sich mit ihrem Betrieb. Der Antrag wurde zur Behandlung in den Personalausschuss und den Verwaltungsausschuss verwiesen.