CDU macht Druck bei der Bürgerarbeit

Projekt der JobCenter Region Hannover

Region. „Ich kann nicht verstehen warum die Verwaltungen von Region und Kommunen sich nicht stärker bei der Bürgerarbeit engagieren,“ erklärt Eberhard Wicke, Fraktionsvorsitzender der CDU-Regionsfraktion, „eine bessere Chance zum Nutzen ihrer langzeitarbeitslosen Bürgerinnen und Bürger wird es so schnell nicht wieder geben.“ Bereits Anfang August hat die CDU-Regionsfraktion bei der Regionsverwaltung angefragt, ob und in welchem Umfang sie sich an dem Projekt „Bürgerarbeit“ der JobCenter Region Hannover beteiligen wird. Doch bislang keine Antwort! Natürlich gibt es noch Unklarheiten über das genaue Verfahren“, gibt Wicke zu, „doch warum fehlen die grundsätzliche Entscheidungen und der Mut zur Übernahme von Verantwortung.“ Durch die Bürgerarbeit werden langzeitarbeitslose Menschen wieder in das Arbeitsleben integriert und Region und Kommunen haben die Chance wieder Aufgaben zu erfüllen, die sonst unerledigt bleiben. Bei der Stadtverwaltung und ihren Einrichtungen wie den Kindergärten gibt es genug zu tun, so Wicke. Für die JobCenter Region Hannover sind vom Bund 700 Stellen für gemeinnützige Tätigkeiten im Rahmen des Modellversuchs „Bürgerarbeit“ genehmigt worden. Bei dem Projekt erhalten die Teilnehmer rund 900 Euro pro Monat und sollen dafür 30 Stunden in der Woche gemeinnützige Arbeit verrichten. Das Projekt soll über drei Jahre laufen. Zielgruppe sind Menschen, die aktuell keine Chance auf Vermittlung in den regulären Arbeitsmarkt haben. Sie dürfen aber keine regulären Arbeitskräfte verdrängen. Die Bürgerarbeit wird von Ministerin Ursula von der Leyen und auch von den Handwerkskammern als positiv angesehen. Schließlich wird durch den demographischen Wandel sehr schnell jeder Arbeitsfähige auf dem Arbeitsmarkt gebraucht.