CVJM stellt Neuerungen vor

Gregor Schnupp (von links), Wolfgang Funke, Wolfram Springer und Wolfgang Kasten haben sich zum Pressetermin im CVJM Zentrum Abbensen an der Blockhütte „Pelikan Nest“ getroffen. Foto: B. Stache
 
Gregor Schnupp (rechts) zeigt Wolfgang Funke die neu gestaltete, großzügige Nasszelle in der Blockhütte „Pelikan Nest“. Foto: B. Stache

Freizeit- und Begegnungszentrum in Abbensen modernisiert sein Blockhüttendorf

Abbensen (st). „Wir freuen uns darüber, dass wir einige positive Dinge haben, die wir miteinander besprechen können“ erklärte Wolfgang Funke, Generalsekretär des CVJM aus Hannover, zu Beginn des Pressegesprächs. Dazu hatte der CVJM am Freitagvormittag in das Internationale Freizeit- und Begegnungszentrum Abbensen eingeladen. In Anwesenheit von Wolfram Springer, 2. Vorsitzender CVJM Hannover, Gregor Schnupp, Leiter des CVJM Zentrums in Abbensen, sowie Wolfgang Kasten, stellvertretender Ortsbürgermeister, gab es allerlei Wissenswertes über Neuerungen und Personalien. Mit großer Freude gaben die CVJM-Verantwortlichen bekannt, dass die Bushaltestelle an der Alten Zollstraße (L383) von CVJM Heim in CVJM Zentrum umbenannt wurde. „Wir freuen uns besonders, dass uns der Ortsrat dabei unterstützt hat“, kommentierte CVJM-Zentrumsleiter Gregor Schnupp den langen Prozess zur Namensanpassung der Haltestelle. Wolfgang Kasten erinnerte daran, dass der Ortsrat Abbensen am 7. September 2014 einstimmig einen Antrag auf Namensänderung der Bushaltestelle vor dem CVJM Zentrum gestellt hatte, der nun vom Verkehrsunternehmen regiobus umgesetzt wurde. „Ein langer Weg, für uns etwas Tolles und Wertsteigerndes. Der Begriff Zentrum trifft uns sehr viel mehr und die Arbeit, die wir hier tun“, formulierte es Generalsekretär Wolfgang Funke, der die lang ersehnte Namensanpassung eine Herzensangelegenheit der CVJMler nannte. Dass sich das ehemalige „Heim“ über die Jahrzehnte zu einem aktiven und internationalen Freizeit- und Weiterbildungszentrum entwickelt hat, ist nicht nur in der CVJM-Szene bekannt. So nutzen seit vielen Jahren auch Schulklassen aus der Wedemark und dem Neustädter Land die Einrichtung mit ihren zahlreichen Angeboten, die unter anderem der Teambildung dienen. Seit zwei Jahren besucht beispielsweise die Grundschule Bissendorf mit ihren Abschlussklassen das Freizeit- und Begegnungszentrum Abbensen. Einige Feuerwehren haben ebenfalls den Wert des Zentrums erkannt und nutzen es für Freizeiten der Jugend- und Kinderfeuerwehren. Im Februar tagte das Gemeindekommando der Wedemärker Feuerwehr im CVJM Zentrum Abbensen. Der CVJM Hannover macht mit drei Slogans auf sich aufmerksam: „Weltweit Freunde finden“, „In der Natur gut aufgehoben“ und „Gemeinschaft erleben“. All dies werde im internationalen Freizeit- und Begegnungszentrum Abbensen erfolgreich umgesetzt, machte Wolfram Springer deutlich. Das Gemeinschaftserlebnis werde beispielsweise durch die Unterbringung in den Blockhäusern gestärkt, aber auch durch weitere erlebnispädagogische Angebote des Zentrums. So wurde der Ropes Course aktualisiert und erweitert, der in Verbindung mit dem temporären Niedrigseilgarten prägende Gruppen- und individuelle Erfolgserlebnisse schafft. „Wir haben mehr als 30 zertifizierte Trainer, die pro Jahr mit 30 bis 40 Gruppen dieses Programm durchführen“, erläuterte der 2. Vorsitzende Wolfram Springer. An dem vier- bis sechsstündigen Programm nehmen hautsächlich Auszubildende großer Firmen teil, wie beispielsweise der Conti, Siemens oder Volkswagen. Neben diesen Tagesgästen freut sich das CVJM-Team auch über Besucher, die das Übernachtungsangebot im Zentrum Abbensen nutzen. Dafür stehen im geschmackvoll eingerichteten Haupthaus sechs Dreibettzimmer und 13 Doppelzimmer zur Verfügung – alle modern und komfortabel mit Bädern, Dusche und WC ausgestattet, allergikerfreundlich und mit barrierefreiem Zugang. Auf dem weitläufigen Waldgrundstück in Abbensen stehen darüber hinaus zehn beheizbare Blockhütten mit je zehn Schlafgelegenheiten sowie eigenen Duschen und WCs innerhalb der einzelnen Hütten für die Übernachtungsgäste bereit. Nach einem ausgeklügelten Renovierungsplan, der stark auf die Mitarbeit des zentrumeigenen Personals setzt, wird jedes Jahr eine der Unterbringungen im Blockhüttendorf grundlegend renoviert. Derzeit sind drei Hütten bereits fertiggestellt, zuletzt das sogenannte Pelikan-Nest. Neben dringend erforderlichen Holz- und Malerarbeiten wurden vor allem die Bäder mit Toiletten und Duschen erneuert, berichtete Zentrumsleiter Gregor Schnupp. Für Wolfgang Funke hat die neue Nasszelle im Pelikan-Nest „Modellcharakter“. Der CVJM-Generalsekretär hatte für die Renovierungsarbeiten einen Spendenaufruf gestartet und erste Erfolge erzielt. Als das Blockhüttendorf vor zirka 50 Jahren gegründet wurde, hatten sich zahlreiche Spender – Firmen und Einzelpersonen – gefunden, die den Hütten ihre noch gültigen Namen gaben. Sie heißen beispielsweise Conti-Hütte, Wilhelm-Garbe-Hütte, Schlütersche-Hütte oder auch Dr.-Martin-Sommer-Hütte. „Die Continental AG hat einen Großteil der Renovierung ´ihrer Hütte` aus Eigenmitteln bezuschusst“, freute sich Wolfram Springer. Ein Qualitätsmerkmal des CVJM Zentrums sei auch die lange Stehzeit des Personals, merkte dessen Leiter Gregor Schnupp an. „Wir sind zu einem Team zusammengewachsen“, erklärte er mit Hinweis auf das 30-jährige Jubiläum zweier Mitarbeiterinnen, das noch in diesem Jahr gefeiert wird. Karin Stünkel (Küchenleitung) und Iris Rexin (Küchenkraft) gehören seit drei Jahrzehnten dem CVJM-Team in Abbensen an. Dessen Leiter gab noch einen weiteren Termin für 2017 bekannt: Am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 25. Mai, lädt das CVJM Freizeit- und Begegnungszentrum Abbensen ab 11 Uhr zu einen Tag der offenen Tür ein. Dann kann alles besichtigt und ausprobiert werden, hieß es im Pressegespräch. „Auch wird es wieder den bekannten und beliebten Erbseneintopf geben“, kündigte Gregor Schnupp an.