Das Kulturfestival rückt näher

Paul Morocco & Olé mit ihren verrückten Gitarren- und Tanzeinlagen erfreuen das Publikum im Kulturzelt zum Auftakt am 11. September.
 
Barocke Impressionen verspricht der RVC Wedemark im Turnclub Bissendorf, hier Iris Berthold auf Kilkenny.

Auftakt am 11. September: Das Kulturzelt begrüßt seine Gäste

Wedemark. In wenigen Wochen ist es soweit: Vom 11. bis 21. September ist das Kulturzelt in der Wedemark auf dem Gelände an der Jugendhalle zu Gast. Der Startschuss fällt am Mittwoch, 11. September um 19 Uhr. Einen großen Teil des Programms des Kulturzeltes bestreiten in diesem Jahr die vielfältigen kulturellen Initiativen und Vereine aus der Wedemark. Gemeinsam eröffnen der Jugendchor St. Martini Brelingen, die Saxophonics der Musikschule Wedemark und die barocke Führzügelklasse des RVC Wedemark mit ihrer Show „Barocke Impressionen“ das bunte Treiben. Danach wird Bürgermeister Tjark Bartels den offiziellen Startschuss geben, damit Paul Morocco & Olé mit ihren verrückten Gitarren- und Tanzeinlagen die Bühne übernehmen können. Und wenn sich mit dem Ausklang der Veranstaltung die Nacht ankündigt, kann sich das Publikum am bunten Spiel der Flammen, der magischen Poesie der Fiurfaro-Feuershow erfreuen. Zwei Künstler der EVIL FLAMES Fire Company aus Dortmund zeigen dann ihr feuriges Können.
Zum Ende des Eröffnungstages zeichnet der Wedemärker Pyromantiker Ernst Rohr mit einem farbenfrohen Feuerwerk wundervolle goldene Blumen mit feurigen Blüten in den Nachthimmel. Um 20 Uhr heißt „Olé, Bühne frei für die jonglierenden Gipsy Kings. Wenn die drei Gitarreros zu ihren Instrumenten greifen, verwandeln sich diese zu Pulverfässern, an denen schon die Zündschnur lodert. Rauch- und feuerspuckende Gitarren, mit denen jongliert wird, dazu Rhythmus, Akrobatik und Witz pur. Mit dieser Salsa-Humoreska reißt das turbulente Trio das Publikum von den Sitzen und zu Beifallsstürmen hin. Im Klamauk zeigt sich das Trio genauso virtuos wie in der Musik. Es reißt harte Saiten und abstruse Situationen an, entzündet ein fulminantes Feuerwerk mit Stimme und Percussion und gibt sich zudem wilden Liebes- und Macho-Assoziationen hin. In diesem Stand-up stecken viel Genie und Lenden, Brustbehaarung und unglaublich lustige Situationskomik zum Brüllen. Sie zu beschreiben ist unmöglich, man muss sie erleben. Wenn man denn so schnell hinschauen kann, wie in diesem Feuerwerk Gestik, Gags, Gesang, Mimik, Akrobatik und musikalische Virtuosität zu einem unnachahmlichen Kunstwerk vereint werden.
Am 12. und 18. September ist ab 9 Uhr Zirkus zum Mitmachen angesagt. Im großen Zirkuszelt werden die Kinder nach einer kurzen Vorführung zum Ausprobieren eingeladen. Die klassischen Zirkusdisziplinen werden vorgestellt und jedes Kind kann sich einen Schwerpunkt aussuchen. Angeleitet von erfahrenen ZirkuspädagogInnen können die Kinder dann an Trapez und Vertikaltuch turnen,
auf dem niedrigen Drahtseil laufen, auf Laufkugeln und Rola Bola balancieren und
mit Tüchern, Bällen und Diabolos jonglieren. Im und am Zelt kann man außerdem Einrad fahren und selbstständig das Erlernte üben. Am Schluss ist Zeit zum Staunen, was die kleinen Artisten in dieser kurzen Zeit schon gelernt haben oder schon können. In der Manege gibt es die Chance zu einem ersten Auftritt.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet zwei Euro.
Am Donnerstag, 12. September, um 20 Uhr präsentiert die Musikschule Wedemark
Percussion Tonal & The Coconut Orchestra – ein Abend zwischen spektakulärem Groove und coolem Big-Band-Sound. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes und mitreißendes Konzert quer durch Jazz, Funk, Latin und Popmusik freuen. Mit gleich zwei Ensembles präsentiert sich die Musikschule Wedemark im Zirkusrund. Rhythmus und Gesang sind das Markenzeichen von Percussion Tonal, und mitreißender Big-Band-Sound prägt das Gebläse von „The Coconut Orchestra“. Ein Highlight des Abends ist sicherlich das CD-Release von „Percussion Tonal“ im Zelt. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Gemeinde Wedemark. Die weiteren Veranstaltungen ab 13. September stellt das ECHO demnächst vor.