Dem heftigen Wind getrotzt

Die Ortsreiniger waren fleißig: Ortsbürgermeisterin Jessica Borgas und Ortsbrandmeister Cord Hanebuth präsentieren stolz die vielen gefüllten Müllsäcke. Foto: Privat

Gute Beteiligung bei der Ortsreinigung in Mellendorf

Mellendorf. Sichtlich zufrieden mit der Teilnehmerzahl waren in diesem Jahr die Verantwortlichen bei der Ortsreinigung in Mellendorf. „Cord Hanebuth und ich waren uns ziemlich sicher, dass sich bei diesen kalten Temperaturen wohl kaum jemand aus dem Haus wagen würde, um sich an der Ortsreinigung zu beteiligen. Umso erfreuter waren wir natürlich, dass wir uns da wohl getäuscht haben und die Mellendorfer so schnell nicht vor Kälte kapitulieren“, freute sich die Ortsbürgermeisterin Jessica Borgas über die gute Resonanz am vergangenen Samstag. „Dieser Einsatz kann nicht hoch genug angerechnet werden. Besonders über die vielen Kinder die auch in diesem Jahr wieder dabei sind freue ich mich“, begrüßte Borgas die Anwesenden. „Ich finde es sehr wichtig, dass auch schon die Kleinsten unter uns einen Gemeinschaftssinn entwickeln und ich denke, wenn Kinder durch diese Aktionen von Beginn an lernen, dass Müll in Behälter und nicht in die Umwelt gehört, schärft das ihr Bewusstsein für ein verantwortungsvolles Handeln“, so Borgas. Viele gleichartige Veranstaltungen in der Region Hannover waren aufgrund der schlechten Wetterlage abgesagt worden – nicht so in Mellendorf. Im Anschluss an die Aktion gab es wieder frisch von der Feuerwehr gegrillte Bratwürste. „Hier gilt mein besonderer Dank dem famila Markt aus Mellendorf und Marktleiter Jens Luxat, die 170 Bratwürste wurden von famila gesponsert“, so die Ortsbürgermeisterin. Aufgrund der klirrend kalten Temperaturen hat man schnell reagiert und heißen Kakao und Glühwein ausgeschenkt, was dankend angenommen wurde. Und passend zu den kalten Bedingungen gab es im Anschluss natürlich wieder einen Eisgutschein für die fleißigen Kinder. „Mein Dank gilt selbstverständlich auch der Feuerwehr, die wieder mit großer Tat- und Personalkraft vertreten war – allen voran die Kinder- und die Jugendwehr“, gibt Jessica Borgas dankend an.