Der Benefizsonntag – ein Familienevent

Der Botschafter von Haiti, Jean-Robert Saget, hier mit Jörg Haller aus Elze, hat seinen Besuch für Sonntag bei der Benefizveranstaltung angesagt.

Bürgeraktion „Haiti hilft Wedemärkern helfen“ geht in die letzte Runde

Bissendorf. Die Vorbereitungen zum Benefiz-Sonntag, dem vorläufigen Höhepunkt der Bürgeraktion „HAITI hilft Wedemärkern HELFEN!“, am nächsten Sonntag in der Mehrzweckhalle Bissendorf gehen in die letzte Runde. Der Reigen musikalischer Beiträge ist so umfangreich, dass die ursprünglich geplante Kernzeit 16 bis 18.30 Uhr nach vorne geöffnet werden musste. Gestern bekam Dorit Haller die Nachricht, dass sogar der Botschafter Haitis, Jean-Robert Saget, eigens aus Berlin anreist, um sich bei den Wedemärkern zu bedanken.
Ab 15 Uhr beginnt die Veranstaltung in der Mehrzweckhalle in Bissendorf. Crêpe Haitienne, bunte Muffins aus der Backstube der KitamiTu, Kuchen von fleißigen Bäckern, Haiti-Cookies von Bahls versprechen versüßende Spenden. Dazu kann man schon mal die zur Versteigerung kommenden Sachspenden begutachten. Alleine drei erstlassige Gitarren wird Günther Rudnick, Moderator von Radio LeineHertz in amerikanischer Versteigerung an Glückliche zu Gunsten von Mama Esther und ihrem Kinderheim versteigern. Um Punkt 16 Uhr soll dann das offizielle Bühnenprogramm beginnen. Eröffnet wird der Bunte Reigen von der Konzertsopranistin Virginia Apel mit dem Titel „Amazing Grace“, gefolgt von, durch Günther Rudnick moderierte, Vorstellungen der gelaufenen Aktionen. Um 18.30 Uhr soll der offizielle Programmteil dann mit dem von Heiko Perkuhn komponierten Haiti-Song „One Mornin“ ausklingen. „Wie gesagt, nur der offizielle Teil“, sagt Koordinator Sebastian Manstein. „Danach haben wir ein super Live-Musik-Programm, an dem besonders die jung gebliebenen unter den Besuchern ihren Spaß haben werden!“ „Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen in der Wedemark mit Kreativität und Engagement Hilfe für Haiti auf die Beine gestellt haben beziehungsweise auf die Beine stellen!“ sagt Bürgermeister Tjark Bartels. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man für ein Projekt, dass einen konkreten Namen hat und hinter dem ein Gesicht, wie das von Mama Esther steht, ein paar Euros aus seiner Geldbörse springen lässt. Leider wird dieser Griff zum Kleingeld auch schnell zur Methode, um sich die Probleme ‚der Anderen‘ aus dem Gedächtnis zu streichen,“ meint Klaus Oelmann als Vorsitzender der Evangelischen Allianz Hannover Nord.
Auf die Frage, was es denn mit dem Haiti hilft ... im Motto auf sich habe, meint Oelmann: „Tjark Bartels hat das am 14. Februar eigentlich gut auf den Punkt gebracht, als er sagte, dass wir im Angesicht einer solch verheerenden Katastrophe an unsere Ohnmacht erinnert werden, aber im Umgang mit den Konsequenzen alles andere, als ohnmächtig seien.“ Der Eintritt zum Benefiz-Sonntag ist frei. Wer Fragen hat oder gar noch eine Idee der kann sich bei Sebastian Manstein per E-Mail melden über sebastian.m@cvjm-bissendorf.de oder anrufen unter (01 77) 2 14 2 4 34.