Der „Weihnachtstannenmantelbaum“ begeistert

Die 65 Schüler der Hellendorfer Grundschule am Steinkreis haben ihre Freude an der Theateraufführung „Der Weihnachtstannenmantelbaum“ mit Esther Krause-Paulus in der Rolle der „Gebrr“ und Rainer Besel als „Grimm“. Foto: B. Stache

Theateraufführung an der Grundschule am Steinkreis in Hellendorf

Hellendorf (st). Die Begeisterung war nicht zu überhören – lautes Kinderlachen erfüllte die Turnhalle der Grundschule am Steinkreis in Hellendorf. Auch die Lehrerinnen der 65 Grundschüler der Klassen eins bis vier hatten ihre Freude am Kindertheaterstück „Der Weihnachtstannenmantelbaum“. Das Theater Kreuz & Quer aus Duisburg war mit Esther Krause-Paulus in der Rolle der „Gebrr“ und Rainer Besel als „Grimm“ nach Hellendorf gekommen, um die Geschichte eines ganz besonderen Weihnachtsbaums aufzuführen. Gebrr erwartet jeden Moment Grimm mit dem Tannenbaum. Aber was für eine Enttäuschung, er hat keinen Baum mehr bekommen. Weihnachten ohne Weihnachtsbaum, das ist für Gebrr kein Weihnachten. Um Gebrr zu trösten, erzählt Grimm ihr das Märchen vom Tannenbaum, das sich allerdings auch als sehr traurig erweist. Dennoch sind die beiden – gemeinsam mit den Schülern – schnell mitten in der Geschichte, schlüpfen in ihre Rollen und schaffen es, trotz des traurigen Märchens zu einem glücklichen Ende zu kommen: mit Weihnachtskerzen, Weihnachtskeksen, Weihnachtspunsch und Weihnachtsgeschenken unterm Weihnachtsbaum. „Wir führen das Stück seit vier Jahren bundesweit in Theatern, Jugendzentren, Schulen oder Kindergärten auf“, erklärte Esther Krause-Paulus nach der Vorstellung, für die es viel Applaus gab. „Der Weihnachtstannenmantelbaum“ ist frei nach dem Märchen „Der Tannenbaum“ von Hans Christian Andersen. „Wir haben jedes Jahr in der Weihnachtszeit eine Theateraufführung“, erklärte Schulleiterin Ira Rohrig, die mit den Lehrerinnen Colette Hahn, Jana Savia, Anja Richter bei den jungen Zuschauern saß. „Mir hat die Stelle mit der Meise und den Mäusen am besten gefallen. Das Stück war für mich eher fröhlich“, urteilte die neunjährige Leni. Mit ihren Mitschülern stellte sie nach der Aufführung noch viele Fragen an die beiden Schauspieler, unter anderem nach dem Ideengeber des Stücks, dem Erbauer der Kulisse oder der Probendauer.