Die Eiszeit ist wieder da

Eismeister Hans Jürgen Schwuchow startet den Abscheider um das Ammoniak unter die Eisfläche zu pumpen. (Foto: S. Halberstadt)

Eishalle in Mellendorf startet in die Wintersaison

Mellendorf (sh). In der Eishalle Mellendorf ist wieder Eis. Draussen schwimmen noch einige und zur gleichen Zeit wird im Keller der Eishalle schon gearbeitet, zwei Eismänner, die natürlich winterlich angezogen sind. In der Eishalle ist es jezt schon sehr kalt. Sie arbeiten mit Hochdruck daran, dass bald wieder Kinder und Erwachsene Schlittschuh laufen können.Die beiden Eismänner treiben den Kreislauf an, indem sie an den verschieden Maschinen imer wieder Ventile öffnen und schließen, indem sie Heizungen an und aus machen oder indem sie einfach nur daneben stehen und gucken, ob alles klappt oder gucken ob irgendwas schief läuft. Das Eis wird durch einen „langen Kreislauf“ hergestellt: Aus dem Abscheider, das ist ein riesiger Tank, wird Ammoniak durch eine Pumpe, unter die Piste in 30 km lange Leitungen gepumpt. In diesen Rohren wird aus dem flüssigem Ammoniak, gasförmiges. Das Ammoniak entzieht der Piste die Wärme, dadurch wird es kalt. Wenn die Außentemperatur warm ist, dauert es natürlich länger bis es abgekühlt ist. Von dort aus gelangt das Ammoniak in den Verdichter. Im Kühlturm dann kondensiert es im flüssigen Zustand in den Abscheider. So läuft es mehrere Male. Dieser Vorgang läuft über mehrere Stunden. Dieser „Kreislauf“ kann nur stattfinden, wenn die beiden Eismänner immer alles überrwachen.Der Vorgang wird solange wiederholt, bis die Piste minus 4 Grad Celsius erreicht. Dann wird mit einem Schlauch, ein bisschen Wasser drüber gespritzt. Erst nur ein bisschen, damit nur eine kleine Schicht, Eis entsteht. Später werden, dann mit einem Feuerwehrschlauch große Mengen Wasser darüber geschüttet. So lange bis die gewünschte Dicke von 2,5 cm Eis entsteht. Erst wenn, dass alles geschehen ist, kann man wieder über das Eis laufen und Spaß haben.