Die Jugendfeuerwehren aus Berkhof, Elze und Bissendorf übten gemeinsam

Wedemark. Kürzlich trafen sich die Jugendfeuerwehren aus Berkhof, Elze und Bissendorf am Wasserwerk in Elze zum alljährlichen Gemeinschaftsdienst. Nach einer kurzen Begrüßung konnte der Dienst, der die etwas ausgefallenere Aufgaben der Feuerwehr behandelte, begonnen werden. Im Rahmen einer Stationsausbildung, wurden fünf Gruppen gebildet, die der Reihe nach die Stationen besuchten. Nicht ganz alltägliche Geräte wurden den Kids vorgestellt. In einem Film über das Löschsysthem Fognail wurden die Kids, an dieses Thema rangeführt. Nachdem die Einsatzzwecke und die Vorgehensweise, bei diesem Löschsystem erklärt waren, durfte jeder der wollte dieses System ausprobieren. Dabei wird mit einem speziellen Hammer ein Loch in eine Tür, hinter der es brennt, geschlagen. Dann wird der so genannte Fognail durchgesteckt und mit diesem Fognail ein ganz feiner Wassernebel in den Raum gesprüht. Dadurch wird der Raum sehr schnell abgekühlt und das Feuer mit wenig Wasser bekämpft. Dadurch bleibt der Wasserschaden sehr gering, und Rauch und Flammen bleiben auf diesen Raum beschränk. Nach ein paarmal üben klappte das Umgehen mit dem Fognail sehr gut. An einer weiteren Station wurde das suchen von vermissten Personen und das zurechtfinden bei völliger Dunkelheit geübt. Mit Hilfe der neuen Wärmebildkamera war dieses ein Kinderspiel. Ohne dieses Hilfsmittel wäre eine Suche beziehungsweise das zurechtfinden, nur durch ertasten möglich. Was sehr viel länger dauern würde.
Um in einem Notfall schnell ein Gebäude verlassen zu können, oder schnell zu rettende Personen aus einem Gebäude zu bekommen, kann das Abseilen das letzte Mittel der Wahl sein. Dabei sind viele Sicherheitsrelevante Dinge zu beachten. Deshalb ist es wichtig alle Handgriffe gut zu beherrschen. So wurde der Rettungsbund geübt und das richtige anlegen der Abseilsicherung.
Die letzte Station beschäftigte sich mit Gefahrgut und dem Gerätewagen Gefahrgut. Dies ist ein Sonderfahrzeug, was speziell für den Gefahrguteisatz konzipiert wurde. Dieses Fahrzeug unterscheidet sich sehr stark von den herkömmlichen Feuerwehrautos. Es wurden die speziellen Gefahrstoffumfüllpumpen und Schläuche, sowie die besondere Schutzausrüstung der Feuerwehrleute vorgestellt.
Nachdem alle Gruppen die Stationen absolviert hatten, wurden alle Materialien auf den Fahrzeugen verlastet. Im Anschluss ging es zum gemeinschaftlichen Mittagessen ins Feuerwehrhaus Elze. Dort gab es leckere Schnitzel mit Kartoffelgratin und Salat. So klang der Gemeinschaftsdienst in einer gemütlichen Runde aus.