Die junge Meitzer Dorfgeschichte ist auf der Zielgeraden angekommen

Karsten Molesch (vorn Mitte am Bildschirm) präsentiert der Meitzer Projektgruppe mit (von links) Gerda Reineking, Georg-Wilhelm-Kuske, Heiner Ahlvers, Hermann Kracke, Jürgen Benk, Günter Depke, Willi Gudehus, Christa Burger und Werner Langehennig die ersten Musterseiten des Meitzer Buches. Foto: F. Bernstorf

Das Buch soll im Sommer erscheinen – Projektgruppe schöpft aus Kuskes Fotofundus

Meitze. Seit etwa zweieinhalb Jahren beschäftigt sich in Meitze eine Projektgruppe vornehmlich mit Themen aus der jüngeren Dorfgeschichte. „Meitze – die junge Geschichte eines alten Dorfes“ lautet der Titel des Buches, in dem Texte und Bilder veröffentlicht werden sollen. Die Arbeiten zu diesem Buch sind jetzt auf der Zielgeraden angekommen.
Alle Texte sind geschrieben, die Fotos sind ausgewählt. Jetzt erfolgt eine letzte Überarbeitung durch die Autoren, dann beginnt die Hauptarbeit für Karsten Molesch. Der in Meitze lebende Diplom-Designer konnte für die Gestaltung des Buches gewonnen werden. Erste Musterseiten hat Molesch jetzt dem Projekteam vorgestellt und für seine Arbeit eine ausschließlich positive Resonanz erfahren. Das gewählte Format mit einer Seitengröße in DIN A 4 ermöglicht es, Fotos wie auch historische Dokumente oder alte Zeitungsartikel großformatig abzubilden.
Das Projektteam kann aus einem riesigen Fundus schöpfen, denn der frühere Meitzer Schulleiter Georg-Wilhelm Kuske verfügt über ein Archiv von 20.000 Dias mit Bildern aus dem Dorfgeschehen und mehreren Metern Ordner, in denen alles abgeheftet ist, was Meitzer Dorfgeschichte der letzten gut 60 Jahre ausmacht. Dieser umfangreiche Foto- und Textfundus von Georg-Wilhelm Kuske gab schließlich vor knapp vier Jahren auch den Anstoß zur Produktion dieses Buches. Der Grundstein dazu wurde in einem Gespräch zwischen Kuske, dem Ortsbürgermeister Jürgen Benk und dem schon verstorbenen früheren Redakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ), Klaus von der Brelie aus Meitze, im Jahr 2014 gelegt.
„Hauptziel war und ist es, Kuskes Material zu nutzen und das Wissen der Zeitzeugen festzuhalten“, erläuterte der Projektleiter Günter Depke. Er hat die Federführung zu diesem Buchprojekt nach von der Brelies Tod übernommen. Mit ihm haben Jürgen Benk, Georg-Wilhelm Kuske, Gerda Reineking, Christa Burger und Hermann Kracke die Texte verfasst. Willi Gudehus, Heiner Ahlvers und Werner Langehennig haben ihr Wissen über Meitze aus den vergangenen Jahrzehnten hinzugeliefert. Die Arbeit der Meitzer Autoren begleitet jetzt der im Ruhestand lebende HAZ-Redakteur Friedrich Bernstorf aus Brelingen.
Nach den jetzt vorliegenden Manuskripten und Fotos ist abzusehen, dass das Buch einen Umfang von etwa 260 Seiten annehmen wird. Ziel ist es, das Druckwerk im Sommer ausliefern zu können, denn es gilt, auch die fast 300 Vorbestellungen zu bedienen. Das Buch kann weiterhin zum Preis von 20 Euro bei Günter Depke per E-Mail unter guenter.depke@t-online.de vorbestellt werden.