Die Realschule Wedemark öffnete ihre Tore

Die Besucher konnten beim Tag der offenen Tür in der Realschule Wedemark ein für Afrika typisches Kinderspielzeug zu testen. Foto: K. Grontzki

Beim Tag der offenen Tür Ergebnisse der Projkektwoche präsentiert

Mellendorf (kg). Am Freitag öffnete die Realschule Wedemark, für alle interessierten Kinder und Eltern, ihre Türen. Die Besucher konnten eine vielfältige Arbeit der Schüler bestaunen, sei es selbst hergestellte Vogelhäuser kaufen oder Experimente bestaunen. Die vorher an der Schule stattgefundene Projektwoche zeigte ihre Auswirkungen. In einem der vielen Klassenräume war es möglich sich von den aus den unteren Jahrgängen stammenden Schülern des Projektes über typische Krankheiten in Afrika informieren zu lassen. Desweiteren konnte man, für Afrika sehr bekannte, Essensgerichte, die in Form von Hirsebrei und Feuertopfbrot angeboten wurden, kosten. Der Klassenraum stand komplett unter dem Thema „Afrika“ und so wurde es den Besuchern nicht verwehrt auch ein bei Kindern in Afrika sehr beliebtes Spielzeug zu testen. Dieses Spielzeug ist ein aus Draht und runden Plastikrädern zusammengebautes Auto, dass man an einem, mit einer Hundeleine vergleichbaren, Draht herumfahren konnte. Eine andere Projektgruppe befasste sich mit dem Thema „Energie und Nachhaltigkeit“, wozu die Schüler ihre selbstentworfenen Experimente und Konstruktionen vorstellten. Einer dieser Konstruktionen stellte ein Windrad da, dass durch die Drehgeschwindigkeit Strom erzeugte und dadurch eine kleine Lampe zum scheinen brachte. Im kompletten Schulgebäude wurde den interessierten Besuchern viel geboten und die Schüler machten mit selbst verzierten Plakaten Werbung für ihre Theateraufführung. Das Theaterprojekt stellte ein aus zwei Teilen bestehendes Stück vor. Zu beiden Teilen haben sich die Schüler jeweils kleine Szenen ausgedacht. Der erste Teil verlief unter dem Motto „ Wie die Welt momentan ist, aber nicht sein sollte“. Die Schüler stellten die Probleme wie Tod, Kriminalität, Kinderarbeit, Armut, Mobbing und die aufmüpfige Art der heutigen Jugend in den Fokus. Zu jedem dieser Themen wurde eine kurze Szene mit ein bis drei Schülern gezeigt. Im zweiten Teil des Stückes stellten die Projektteilnehmer dem Publikum die, in ihren Augen, perfekte Welt vor. Viele von den im ersten Teil gezeigten Szenen wurden auf diese Weise in einem anderen positiveren Licht dargestellt. Für die Verpflegung wurde mit kostenlos beigesteuertem Kuchen und Kaffee, sowie mit Bratwurst und Erfrischungsgetränken gesorgt. „Es ist sehr stressig, aber macht auch einen riesigen Spaß, den noch unentschlossenen Kindern und Eltern unsere Schule so gut es geht, vorzustellen.“, erzählte eine Schülerin.