„Die Zuverlässigkeit in Person“

Der Ehrenbrandmeister der Resser Ortsfeuerwehr, Siegfried Hecht, starb im Alter von 78 Jahren. Foto: Feuerwehrarchiv

Die Feuerwehr Resse trauert um Siegfried Hecht

Resse (awi). Siegfried Hecht hat die Feuerwehr Resse geprägt wie kein anderer. Das sagt nicht nur Ortsbrandmeister Henning Schwentker, sondern das bestätigten bei der Jahreshauptversammlung alle, die sein Wirken erlebt haben. Und das sind viele in der Zeit von 1955, als er in die Feuerwehr eintrat, bis 2014, als er die Sprecherfunktion der Altersabteilung abgab. Siegfried Hecht kam 1950 als Kriegsflüchtling nach Resse. Zuvor war die Familie kurz in Apelern gewesen, dann fand sie in Resse eine neue Heimat. Von 1984 bis 1998 war Siegfried Hecht Ortsbrandmeister in Resse. Dann wechselte er in die Altersabteilung. In Hechts Zeit als Ortsbrandmeister fällt nicht nur die Beschaffung des TLF Mitte der 90er Jahre und die Vorbereitung der Anschaffung des LF89 und des Anbaus an den Schulungsraum, er führte auch die Feuerwehrfahrt für die aktiven Kameraden mit ihren Partnern über ein Wochenende ein, die bis heute fester Bestandteil der Aktivitäten der Resser Feuerwehr ist. 1990 wurde zum ersten Mal ein Weihnachtsmarkt am Feuerwehrgerätehaus ins Leben gerufen. Leider schlief das nach ein paar Jahren wieder ein und wurde dann zu einem späteren Zeitpunkt von den örtlichen Vereinen wieder aufgegriffen. „Siegfried Hecht war die Zuverlässigkeit in Person“, sagt Ortsbrandmeister Henning Schwentker über den Ehrenortsbrandmeis-ter, der beruflich als Gebietsvertreter für einen großen Landmaschinenkonzern unterwegs war. Besonders großen Wert habe er auf Kameradschaft gelegt. Fachwissen und Kompetenz hätten ihn ausgezeichnet. Auch auf Kreisebene sei er sehr angesehen gewesen. „Siegfried hat es besonders gut hingekriegt, die Jungen zu integrieren und den Generationswechsel in der Feuerwehr zu begleiten“, sagt Henning Schwentker: „Die Feuerwehr wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren!“