Dirk Görries gewinnt Wahl gegen Strahl

Ortsbürgermeisterin Rosemarie Spindler gratuliert ihrem neugewählten Stellvertreter im Ortsrat Wedemark III, Dirk Görries. Foto: A. Wiese

WGW stellt den neuen stellvertretenden Ortsbürgermeister im Ortsrat Berkhof

Oegenbostel (awi). Es war wieder spannend in der Sitzung des Ortsrates Wedemark III (Berkhof, Bennemühlen Oegenbostel) am Donnerstagabend. Bereits als nach der Kommunalwahl 2011 der Stellvertreter von Ortsbürgermeisterin Rosemarie Spindler (SPD) gewählt werden sollte, war es spannend gewesen: Die SPD hatte schon damals den für die WGW angetretenen Dirk Görries als Vertreter vorgeschlagen. Im Gegenzug hatte der mit seiner Stimme Spindler zur Ortsbürgermeisterin verholfen. Doch 2011 hatte die CDU Sven Sobanski als Gegenkandidat aufgestellt – und der machte das Rennen mit einer Stimme aus dem anderen Lager. Und fast sah es so aus, als sollte es diesmal wieder eine Überraschung geben: Als die auf Antrag der CDU schriftlich abgegebenen Stimmen ausgezählt wurden, hatten der von der SPD vorgeschlagene Dirk Görries drei Stimmen und der von der CDU vorgeschlagene André Strahl ebenfalls drei Stimmen. Die siebte Stimme war ungültig, denn auf dem Zettel stand der Name der nicht vorgeschlagenen SPD-Frau Elke Schulz. „Zweiter Wahlgang“, entschied Christian Rudatus von der Verwaltung und diesmal klappte es: drei Stimmen für Strahl, vier Stimmen für Görries. Rosemarie Spindler gratulierte Görries zur Wahl, der sich seinerseits für das Vertrauen bedankte. Zuvor hatte Spindler den extra aus seinem neuen Wohnort Köln angereisten Sven Sobanski mit warmen Worten von seinen Pflichten als Ortsratsmitglied entbunden und sich für seine Arbeit als ihr Stellvertreter bedankt. Anschließend verpflichtete sie Hans-Henning Burtz aus Plumhof als neues Ortsratsmitglied für die CDU. Eine Diskussion hatte es zu Beginn der Sitzung in der Einwohnerfragestunde gegeben: Ingrid Wilhelms aus Oegenbostel hatte nach dem Stand der Anträge des Bürgervereins vom Januar gefragt. Der Antrag auf Zuschuss zur Chronik sei in den Fachausschüssen positiv entschieden worden, der Antrag auf Spielgeräte jedoch nicht, ließ sich Ortsbürgermeisterin Spindler von „Gasthörer“ Sobanski auf den aktuellen Stand bringen. Die Spielgeräte hätten über die Feuerwehr angeschafft werden sollen, doch hier soll erst ein einheitliches Konzept gemeindeweit für die Kinderfeuerwehren erarbeitet werden.