Dolgner – der Retter in der Not

Die mobile Pelletsheizung läuft. Heike Müller ist erleichtert und auch Techniker Bernd Pitschmann von der Firma Dolgner freut sich. (Foto: Foto: A. Wiese)

Bei minus 15 Grad ohne Heizung im Meitzer Busch

Meitzer Busch (awi). Stellen Sie sich vor, draußen sind zweistellige Minusgrade und Ihre – gerade mal zwei Jahre alte – Heizung fällt aus. Sie fällt nicht nur aus, sondern ist durch einen Schornsteinbrand so zerstört, dass – zumal auch zuvor schon ständig Störungen auftraten – an eine Reparatur nicht zu denken ist. Und der Handwerksbetrieb (nicht aus der Wedemark), der die Heizung installiert, bereits einmal ausgetauscht und wegen der ständigen Fehlermeldungen bei Ihnen eigentlich Dauergast ist, gibt Ihnen am Telefon den guten Rat: „Ja, dann lassen Sie mal das Wasser ab, damit Ihnen die (kaputte) Heizung nicht auch noch einfriert. Wissen Sie, wie man das macht? Ich muss jetzt zu einem Notfall!“
Und dann stellen Sie sich vor, die betroffene Familie, die frierend ohne Heizung und warmes Wasser im Meitzer Busch sitzt, ruft dann in ihrer Verzweiflung das Wedemärker Unternehmen Dolgner an, deren Firmengebäude sie vom Vorbeifahren zum Einkaufen bei Famila gesehen haben. Und noch am selben Abend steht eine mobile Messeheizung von Paradigma hinter dem Haus, ist sachgerecht an das bestehende Heizungssystem angeschlossen und im Haus verbreitet sich mollige Wärme. Da die mobile Heizung genau wie die hauseigene eine Pelletsheizung ist, können Sie Ihre vorhandenen Vorräte benutzen und für das Aufstellen und Anschließen der mobilen Heizung berechnet das Unternehmen nichts. Bei welchem Betrieb würden Sie wohl Ihre neue Heizung kaufen? Wohlgemerkt, zu diesem Zeitpunkt bestehen keinerlei Verträge. „Aber ich kann doch die Familie hier nicht bei diesen Temperaturen im Kalten sitzen lassen. Das geht überhaupt nicht. Für uns war Soforthilfe hier eine absolute Selbstverständlichkeit", sagt Techniker Bernd Pitschmann von der Firma Dolgner, als er am nächsten Morgen bei Heike Müller die mobile Heizung noch einmal kontrolliert und zufrieden feststellt, dass alles bestens läuft. „Hier geht es um den guten Ruf des Handwerks", stellt Pitschmann aber auch unumwunden fest. Heike Müller möchte über die unsägliche und unendliche Vorgeschichte ihrer Heizung gar kein Wort mehr verlieren. Das werden jetzt Anwälte tun, sagt sie nur. Sie ist froh, dass sie wieder im Warmen sitzt und bei dem Schornsteinbrand am Montagabend nichts Schlimmeres passiert ist. Als ihr Mann den Geruch des verbrannten Lacks und des schmorenden Schornsteins registrierte und die Feuerwehr rief, war das Feuer zum Glück schon wieder ausgegangen. Die Feuerwehr Meitze kontrollierte nur noch und suchte nach versteckten Glutnestern. Selbstverständlich gibt es auch dafür eine Rechnung. Doch hat die Familie Müller schließlich auch eine positive Erfahrung gemacht: dass es noch Handwerksbetriebe gibt, die schnell und unbürokratisch helfen und etwas von ihrem Handwerk verstehen. „Diese mobile Anlage von Paradigma wird sonst auf Messen präsentiert", erklärt Bernd Pitschmann. Seit mehr als 20 Jahren entwickelt und vertreibt der mehrfach ausgezeichnete Hersteller Paradigma neben thermischen Solaranlagen auch umweltfruendliche Pelletsheizungen und moderne Brennwertkessel. Paradigma arbeitet dabei eng mit bundesweit 850 Handwerkern aus der Solartechnik und dem Heizungsbau zusammen. Pelletsheizungen von Paradigma sind vollautomatisch mit allen Komponenten, sind unabhängig von Öl- und Gaspreisentwicklungen, haben Preisvorteile gegenüber fossilen Brennstoffen, arbeiten CO2-neutral und besonders umweltfreundlich.