Drei Chöre begeistern am 4. Advent

Zum Weihnachtskonzert in der Brelinger St.-Martini-Kirche kamen zirka 500 Besucher. Foto: B. Stache

Sabine Kleinau-Michaelis leitete das Weihnachtskonzert in Brelinger Kirche

Brelingen (st). Mit den Worten „Heute ist Christus geboren. Diese frohe Botschaft hören wir am heutigen Abend gesungen“ begrüßte Pastorin Debora Knoblauch am vierten Adventssonntag die zirka 500 Besucher zum Weihnachtskonzert in der Brelinger St.-Martini-Kirche. Unter Leitung von Sabine Kleinau-Michaelis präsentierten sich Chor, Jugendchor und Mittelchor St. Martini 90 Minuten lang in höchster musikalischer Vollendung. Jürgen Eikemeier spielte die Orgel, am Klavier saß Hans-Jürgen Weiß. Musik und Texte folgten in diesem Konzert, bei dem die Chöre im Wechsel auch von der Empore, dem Seitenschiff und Altarraum sangen, dem Weg des Lichtes hin zum Stern von Bethlehem. Den Konzertbesuchern wurde eine musikalische Reise durch europäische Weihnachtslieder geboten, ergänzt durch Wortbeiträge. Äußerst unterhaltsam trug Lothar Krist die Geschichte des Hirtenjungen mit seiner Flöte auf dem Weg zur Krippe im Stall vor. Die musikalischen Beiträge stellten einen gelungenen Wechsel zwischen andächtigen Stücken wie „Dormi Jesu“ und temperamentvollen Liedvorträgen dar. Die Konzertbesucher wurden bei zwei Liedern zum Mitsingen aufgefordert. Sehr gefühlvoll brachten die Chöre das aus Österreich stammende Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ zu Gehör. Dabei herrschte andächtige Stille in den Kirchenbänken – man hätte eine Stecknadel ins Stroh der Krippe fallen hören können. Heiter und festlich erklang zum Konzertabschluss das „Gloria in excelsis Deo“. Die Konzertbesucher spendeten den drei Chören begeisterten, lang anhaltenden Applaus. Nach dem Konzert erklärte Sabine Kleinau-Michaelis: „Wir haben uns sehr auf das Konzert gefreut. Es war wunderbar, die Chöre waren gut aufgestellt und vorbereitet. Alle lieben dieses Konzert als Vorbereitung auf Weihnachten.“ Für Pastorin Debora Knoblauch war das Weihnachtskonzert mit den drei Chören vor allem eines: „Großartig, großartig, großartig! Und jetzt kann es Weihnachten werden“.