Drei Einführungstage für neue Azubis

Marina Stützberger (l.) und Rolf Baumert (daneben) begrüßten ebenso wie die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf am 1. August die neuen Auszubildenden im Rathaus: Michael Insel aus Lehrte (3. v. l.), Tirza Mach (M.) aus Langenhagen, Anna-Lena Fölsch aus Elze und Nadine Neubauer (r.) aus Lehrte. Foto: A. Wiese

Gemeinde Wedemark macht Auszubildende mit organisatorischen Abläufen bekannt

Wedemark (awi). Vier neue Auszubildende bei der Gemeinde Wedemark durften am Mittwoch zum ersten Mal Rathausluft schnuppern, die wegen der Fassadensanierung zurzeit immer noch recht staubig ist. Im vergangenen Jahr hatten Rolf Baumert vom Team Personal und seine Kollegen mit den erstmals praktizierten Einführungstagen so gute Erfahrungen gemacht, dass das Prozedere in diesem Jahr wiederholt wurde. Einführungstage, das hieß von Mittwoch bis Freitag drei Tage mit straffem zeitlichem Ablauf und dicht gedrängtem Programm, um organisatorische Abläufe im Rathaus kennenzulernen und „warm zu werden“. Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz standen ebenso auf dem Stundenplan wie Zeiterfassung, Urlaub und Krankheit, Berichtsheft und Praxisbegleitbuch, Einweisung in die Telefonanlage und Aushändigung der Laptops. Die Präsentationen der einzelnen Bereiche wurde von Auszubildenen im zweiten Lehrjahr vorgenommen. Mit der Begrüßung durch die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf am Mittwochmorgen ging auch die Vorstellungsrunde vor der Presse inklusive des obligatorischen Fotos einher. Dabei stellten sich die neuen Gemeinde-Azubis kurz vor: Michael Insel ist 16 Jahre alt, kommt aus Lehrte und lernt Fachinformatiker für Systemintegration. Anna-Lena Fölsch (16) aus Elze und Tirza Mach aus Langenhagen sind angehende Verwaltungsfach-angestellte und Nadine Neubauer (22 Jahre) aus Lehrte absolviert ihr Studium für den ehemals gehobenen Dienst in Kommunalverwaltungen. Insgesamt sind damit zurzeit elf Auszubildende und Studenten bei der Gemeindeverwaltung beschäftigt. Eine gewisse Qualität werde vorausgesetzt, erläuterte Rolf Baumert. Das erkläre auch, warum von vier „Neuen“ nur eine aus der Wedemark komme: „Es wird Bestenauswahl betrieben, die Anforderungen sind hoch. Und von rund 100 Bewerbern kamen nur etwa 15 aus der Wedemark.“ Die Auszubildenden durchlaufen die verschiedenen Ressorts der Verwaltung, neuerdings auch das Büro des Bürgermeisters, wo sie in Projekte und Veranstaltungen eingebunden werden. Um zu lernen, wie vielfältig eine Verwaltung ist, nehmen Bürgermeister Bartels und die Ers-te Gemeinderätin Konstanze Beckedorf die Azubis auch mit zu Sitzungen und Versammlungen. „Wir sind eine so attrakive Ausbildungskommune, dass das Land unsere fertigen Auszubildenden gerne übernimmt, sich selbst mit der teuren Nachwuchsausbildung aber sehr zurückhält“, sandte die Erste Gemeinderätin schließlich noch eine recht deutliche Botschaft an die niedersächsische Landesverwaltung.