Drews lobt ehrenamtliches Engagement

Für die FFGM-Vorsitzende Karen Drews (links) und GM-Schulleiterin Swantje Klapper wird das Umzugsjahr 2011 mit Sicherheit eines der spannendsten ihrer bisherigen Karriere in Mellendorf.

FFGM: 2011 steht ganz im Zeichen des Umzugs

Mellendorf (sb). Seit fünf Jahren hat es inzwischen Tradition, dass der Förderverein des Gymnasiums Mellendorf (FFGM) in den ersten Januarwochen zu seinem Neujahrsempfang einlädt. Das Einläuten des Kalenderjahres 2011 stand am vergangenen Dienstag ganz im Zeichen der vielen Veränderungen, die auf das Gymnasium und seine Förderer im angebrochenen Jahr zukommen: Mit dem Umzug in das neue Schulzentrum steht ein regelrechtes Mammutprojekt ins Haus.
Als Vorsitzende des Fördervereins freute sich Karen Drews über mehr als 100 Gäste im großen Musikraum. Den Anwesenden offenbarte sich eine bunte Mischung aus FFGM-Mitgliedern und Schülern, Lehrern und Eltern sowie nicht zuletzt einer Reihe von Ehemaligen und kommunalen Unterstützern aus Politik und Wirtschaft. „Die positive Resonanz auf den heutigen Abend demonstriert mir einmal mehr den Stellenwert unseres Fördervereins“, sagte Drews, die unter anderem die Bundestagsabgeordnete Caren Marks und den ehemaligen Schulleiter Dr. Hans-Joachim Fichtner unter den Gästen begrüßte. Ihr Dank galt den vielen Spendern, die die Arbeit des FFGM erst ermöglichen. „Im vergangenen Jahr haben wir verschiedene Projekte wie der Bengt-Pflughaupt-Preis oder der Druck des Jahrbuchs erstmals realisiert. Sie waren auf Anhieb ein Erfolg“, blickte die Vorsitzende zurück. In diesem Jahr stehe mit dem im Juni stattfindenden Ehemaligentreffen anlässlich des Umzugs erneut eine große Aktion ins Haus. Für das Rahmenprogramm der Veranstaltung sorgte übrigens Lateinlehrer Stefan Zorn, der in seinem Programm „Trockenes mit Zorn“ drei Kurzgeschichten in professioneller Lesemanier vortrug. Für das vergangene Jahr kann das Mellendorfer Gymnasium eine beeindruckende Bilanz vorweisen. Annährend 100 Lehrkräfte unterrichteten mehr als 1100 Schülern in insgesamt 1500 Wochenstunden. Wie Schulleiterin Swantje Klapper berichtete, habe es erneut einige erhebliche Veränderungen am Schulleben des Gymnasiums gegeben. „In der Oberstufe wurde mit dem sportlichen Schwerpunkt ein weiteres Profil installiert und auch in den niedrigeren Klassen besteht seit letztem Jahr mit der bilingualen Ausrichtung wieder eine neue Wahlmöglichkeit“, erläuterte Klapper. Außerdem stammten elf der zwölf im November gewählten Mitglieder des Jugendparlaments vom Gymnasium. Mit dem Abitur des Doppeljahrgangs aus 12. und 13. Klasse kündige sich ein arbeitsreiches Jahr an, sagte Klapper. Sie sehe 2011 nicht zuletzt aufgrund des Umzugs ins neue Schulgebäude als Chance, die ohnehin schon guten Kontakte zur IGS weiterhin zu verbessern. In seinem Grußwort versicherte Gemeindebürgermeister Tjark Bartels den Anwesenden anschließend, dass die Gemeinde den Zeitplan des Neubaus trotz des strengen Winters einhalten könne und der Umzug zum Schuljahr 2011/2012 nicht gefährdet sei. Mit Blick auf seine bestehende Mitgliedschaft im Förderverein GLIGS der IGS kündigte er sein Bestreben an, in Zukunft auch den FFGM zu unterstützen – und wurde mit dem anschließenden Applaus willkommen geheißen.