„Durchaus etwas experimentell“

Jack Wrack spielen ebenfalls am 28. August.

„JackWrack“ haben unverkennbaren Sound

Mellendorf (sb). Bands mit hohem Wiedererkennungswert sind zwar selten, „JackWrack“ ist aber definitiv eine von ihnen. „Wir machen Musik, die man sofort nach dem ersten Hören im Ohr behält“, verspricht Felix Schwenke. Der 17-jährige Burgdorfer ist Schlagzeuger von JackWrack und macht gemeinsam mit vier anderen Jugendlichen Rock- und Popmusik. Daniel Czesla an der Gitarre und Dustin Krüger am Bass (beide ebenfalls 17 Jahre alt) sowie Sängerin Britta Becker und Pianistin Nina Düvel (beide 18) komplettieren die Gruppe. Zusammen werden die fünf angehenden Abiturienten (für alle wird es 2011 ernst) am übernächsten Sonnabend, 28. Juli, auf dem Mellendorfer Burning Stage Open Air auftreten. In einer sechsteiligen Serie porträtiert das Wedemark-ECHO die auftretenden Bands. Heute, in der dritten Ausgabe, stellen wir JackWrack vor.
Die Mitglieder der Band kommen nicht ausschließlich aus dem Gründungsort Burgdorf, sondern wohnen auch in Langenhagen und Burgwedel. „Wir sind eben keine ganz konventionelle Gemeinde-Band, sondern ein bisschen ungewöhnlicher“, sagt Krüger. Dies äußere sich insbesondere in der Musik. Zusammengefunden haben sich die fünf Bandmitglieder nach und nach über die Musikschule von Krügers Vater. „Gegründet wurde die Band schon im Jahr 2006, damals aber noch in etwas anderer Konstellation“, sagt der Schlagzeuger. Nach mehreren Umbesetzungen spielen die aktuellen Mitglieder nun seit rund einem Jahr zusammen. Von Anfang an dabei sind Krüger, Becker und Düvel, die übrigens eine weitere Gitarre spielt und auch als zweite Singstimme fungiert. Bei ihre ersten Bühnenauftritten vor vier Jahren haben die Musiker wie fast jede Band mit Coversongs begonnen. Damals spielten sie noch Stücke von den Red Hot Chili Peppers, Panic at the Disco oder den Arctic Monkeys. Heute ist JackWrack soweit, dass fast nur noch eigene Songs gespielt werden. „Unsere Stücke sind sehr individuell. Wir spielen gerne kraftvolle Rocksongs und Powerpop, haben aber auch eine Ballade im Repertoire“, erzählt Krüger. Er beschreibt den Stil der Band auch als „durchaus etwas experimentell“. Die „Bridges“, also die Übergänge in den Songs, weichen manchmal extrem von dem eigentlichen Charakter eines Lied ab, erzählt Krüger. Die fünf jungen Musiker sind sehr stolz darauf, dass sie einen eigenen Stil haben und sich dadurch von anderen Bands unterscheiden. Eine gute Bandfreundschaft pflegen JackWrack übrigens Early Bird, die auch auf dem Burning Stage Open Air auftreten werden und über die das ECHO bereits berichtete.
Erfahrung mit Konzerten und Live-Auftritten haben JackWrack übrigens zur Genüge. „Wir haben schon viel auf privaten Feiern, aber auch auf Festivals und in der Blues Garage gespielt“, sagt Krüger. In der Wedemark sei die Band allerdings zum ersten Mal. Am 28. August werden die fünf Musiker dann ab 19:15 Uhr also einer Dreiviertelstunde Zeit haben, ihr Können zum Besten zu geben. Die anwesenden Musikbegeisterten dürfen sich freuen, etwas zu hören, das ihren Kopf so schnell nicht wieder verlassen wird. Am Mittwoch berichten wir im vierten Teil der Serie über die Gruppe „Herr Flamingo“.