Early Bird gastiert erstmals in der Wedemark

Die Band Early Bird tritt zum ersten Mal in der Wedemark auf.

Burning Stage Open Air (II): Vierköpfige Nachwuchsband spielte schon in Polen

Mellendorf (sb). Manchmal kommen sie in Hippie-Klamotten auf die Bühne, an anderen Tagen spielen sie die Gitarre in Santana- oder Jimmy-Hendrix-Manier nur mit den Zehen – für eine Überraschung ist die Band „Early Bird“ immer gut. Das Wedemark-ECHO porträtiert die Gruppe in der zweiten Ausgabe der sechsteiligen Serie zum Burning Stage Open Air. „Wir sind eine Musikschulband“, sagt der 17-jährige Gitarrist Tobias Westermann. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Florian am Keyboard sowie Nils (18, Bass) und Till Eilers (16, Schlagzeug und Gesang) macht er seit 2007 in Szene als Early Bird einen Namen. Ihre Musikrichtung beschreibt die Band selbst als Retro-Rock. „Wir orientieren uns sehr stark an Bands wie den Rolling Stones und versuchen, unsere Musik wie deren Platten der 60er- und 70er-Jahre klingen zu lassen“, erklärt Westermann. Moderne Formen der Rockmusik werde man bei ihnen nicht vorfinden. Nachdem anfangs bekannte Rock-Songs von ACDC oder Jimmy Hendrix gecovert worden seien, spiele man bereits seit zwei Jahren nur noch eigene Songs. „Wir spielen auch sehr oft Konzerte“, berichtet der 17-Jährige stolz. Die Band könne seit ihrer Gründung vor rund drei Jahren auf über 50 Auftritte, darunter sogar einen in Polen, zurückblicken. Im vergangenen Herbst hat die Band eine eigene Demo-CD mit drei Songs eingespielt, mit der sie sich auch beim Burning Stage Open Air beworben hat. „Darauf sind wir natürlich ziemlich stolz“, sagt Westermann.
Die vier jungen Männer aus Burgwedel und Isernhagen, die übrigens auch die dort angesiedelten Gymnasien besuchen, werden beim Burning Stage Open Air erstmals in der Wedemark auftreten. „Wenn es um Konzerte geht, haben wir in der Region eigentlich so ziemlich alle Gemeinden durch, die Wedemark fehlte uns bisher aber noch“, berichtet der Gitarrist. Early Bird werden am 28. August 45 Minuten Zeit haben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Zu welcher Uhrzeit gespielt wird, weiß die Band noch nicht. „Egal, wann wir spielen, wir werden in jedem Fall alles geben“, verspricht Westermann. Über die Zukunft der Band machen sich die vier Musiker derzeit noch keine Sorgen. „Mit Ausnahme von Till machen wir alle im kommenden Jahr Abitur, aber damit beschäftigen wir uns derzeit noch nicht“, erzählt er. Die abschließende Frage, wie die Band zu ihren Namen kommt, ist leicht beantwortet. „Wir müssen gestehen, dass wir eine unkreative Phase hatten, als es um den Namen ging“, sagt Westermann. Als einem Bandmitglied dann der Griff seiner Gitarre ins Auge fiel, war plötzlich alles klar. „Da sind nämlich Vögel eingraviert“, erklärt er mit einem Schmunzeln.