Ehrenamt mit erheblichem Zeitaufwand

Karsten Molesch bricht eine Lanze für Feuerwehrfunktionäre

Wedemark. Die Anpassung der Entschädigungssätze für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Wedemark stand am Montag auf der Tagesordnung des Rates. In seinem Redebeitrag dazu betonte Karsten Molesch von der SPD dass neben den ehrenamtlichen Aufgaben der freiwilligen Feuerwehren, nämlich retten, löschen, bergen, schützen, für die es keine Aufwandsentschädigung gibt, die Feuerwehren eine Reihe von weiteren Aufgaben zusätzlich zu bewältigen hätten. Alles mit dem Ziel, dass die Feuerwehren einsatzfähig sind und bleiben. Hierzu zählten, neben den Leitungsfunktionen wie Gemeindebrandmeister oder Ortsbrandmeister, weitere Aufgaben wie Wartung von Fahrzeugen und Geräten, Wartung der Atemschutzgeräte, und Funktionen wie Beauftragter für Gefahrgut, Brandschutzerzieher. Für diese Aufgaben, die oft einen erheblichen zusätzlichen Zeitaufwand darstellen, gebe es eine Aufwandsentschädigung. Die letzte Anpassung sei im Jahr 2013 erfolgt und der Rat sei der Auffassung, dass jetzt wieder eine Anpassung vertretbar sei. Die Anpassungssätze bewegten sich im prozentualen Rahmen der Anpassungen für die Entschädigung der Ratsmitglieder um betrügen zwischen fünf und 25 Euro monatlich, je nach Funktion und Höhe des Entschädigungssatzes. Im Vergleich zu den Kommunen der Region Hannover lägen die neuen Sätze der Gemeinde Wedemark im Mittelfeld. Darüber hinaus werde auch der Lohnausfall, der bei Einsätzen von Feuerkameraden während der Arbeitszeit entsteht, angepasst und betrage nun maximal 40 Euro pro Stunde bei acht Stunden am Tag, auch für Selbstständige.
Molesch bedankte sich im Namen der SPD-Fraktion bei allen aktiven Kameraden für die ständige Einsatzbereitschaft und ihre geleisteten Dienststunden bei Einsätzen und Übungsdiensten.

Wir wissen diese Leistung wertzuschätzen und sorgen auch weiterhin dafür, dass die notwendigen Geräte, Einsatzfahrzeuge und Einsatzmittel zur Verfügung stehen.


Ich bitte um Zustimmung für dies Vorlage, die bereits im Ausschuss für Feuerschutz und öffentliche Ordnung einstimmig verabschiedet wurde.