Eigenes Personal soll Campus W reinigen

Die Schulreinigung im Campus W soll ab 2013 mit eigenem Personal erledigt werden. Helge Zychlinski und Christa Bogenschütz (v. l.) von der SPD informieren sich bei der Ersten Gemeinderätin Konstanze Beckedorf und Silke Clausing über den Stand der Dinge. Foto: A. Wiese

SPD hatte im Rat Antrag auf Prüfung durch die Verwaltung gestellt: Kosten etwa gleich

Mellendorf (awi). Das Pilotprojekt an der Grundschule Brelingen ist seit 2009 ein voller Erfolg: Zwei bei der Gemeinde angestellte Kräfte reinigen die Grundschule, zur vollen Zufriedenheit und wesentlich flexibler als es zuvor die Reinigungsfirma bewältigt hat, bestätigen die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf und Silke Clausing aus dem zuständingen Fachbereich. Ab 2013 soll auch der Campus W ebenso wie bereits seit Mai letzten Jahres das Rathaus von eigenem Personal an Stelle von Fremdfirmen gereinigt werden, beantragte die SPD kürzlich im Rat und bat die Verwaltung um Prüfung. Einen Zwischenbericht zum Sachstand gaben Beckedorf und Clausing jetzt im Beisein von Helge Zychlinski und Christa Bogenschütz von der SPD-Fraktion. Das wichtigste Ergebnis: Teurer wird die Reinigung mit eigenem Personal die Gemeinde voraussichtlich nicht kommen. Zurzeit schlägt der Campus W mit 370.000 Euro Reinigungskosten zu Buche. Ein Gebäudemanager soll den Einsatz von Personal und Material koordinieren und wird voraussichtlich auch bereits zum Jahresende eingestellt, um alle Vorbereitungen mit treffen zu können, damit spätestens im Lauf des ersten Quartals 2013 die Reinigung des neuen Schulzentrums nicht mehr durch Fremdfirmen erfolgt. Der Gebäudemanager soll laut Clausing und Beckedorf Reinigungspläne erstellen und den Vollzug überwachen. Auch die Endkontrolle der Gebäude nach Veranstaltungen soll nach jetzigem Stand zum Aufgabenbereich des Gebäudemanagers gehören. Zum Campus W gehören außer dem Neubau auch die Realschule, die Konrad-Adenauer-Schule mit Bücherei, Grundschule und Hort sowie vier Sporthallen. Die schultägliche Unterhaltungsfläche – nicht alle Räume werden täglich gereinigt – beträgt 31.000 Quadratmeter. 29635 Reinigungsstunden im Jahr hat Silke Clausing dafür ausgerechnet. Zurzeit sind für diese Fläche 32 Kräfte im Einsatz. Wieviele Personen eingestellt werden, hänge aber auch von der Stundenanzahl ab, erklärten Beckedorf und Clausing. Der SPD sei es neben dem
optimalen Reinigungseffekt für
die Räume wichtig, ordentliche,
sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen, betonten Christa Bogenschütz und Helge Zychlinski. Beide versprechen sich außerdem einen höheren Identifikationseffekt der Schüler mit dem Reinigungspersonal – eventuell verbunden mit einem Bonussystem, wie es in Grundschulen üblich sei.
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