Einstimmung auf das Schützen- und Erntefest

Viele Dorfbewohner waren am Donnerstag gekommen, um zu sehen, was für eine Strohpuppe Immo Ortlepp (6. von rechts) sich in diesem Jahr ausgedacht hat. Foto: A. Lange

Strohpuppe steht zwischen Duden- und Rodenbostel

Duden-/Rodenbostel (la). Am 30. August feiern die Dörfer Duden-/Rodenbostel und Ibsingen ihr Schützen- und Erntefest. Um darauf besonders hinzuweisen, hat es schon Tradition, dass zwischen den Dörfern Dudenbostel und Rodenbostel eine Strohpuppe und ein Schild zum Schützen- und Erntefest aufgestellt wird. Immo Ortlepp kreiert seit über 20 Jahren die Puppen, und jedesmal haben diese und das Schild eine besondere Bedeutung. In diesem Jahr stellt die Strohpuppe eine Taube dar. Neben dem Ortsbürgermeister Peter Reuter und der diesjährigen Schützenkönigin Franziska Lindinger waren am Donnerstagabend viele Bewohner der drei Ortschaften gekommen, um mit dem Aufbau der Strohpuppe das Fest einzuläuten. Außerdem sind die Bewohner in jedem Jahr aufs Neue gespannt, was Immo Ortlepp sich wieder einfallen lassen hat.
Während die Schützenkönigin schon mal die Besucher mit dem ein oder anderen Schnäpschen versorgte, gab Immo Ortlepp die Erklärung zu seiner Kreation ab. Die Taube steht sinnbildlich dafür, dass Franziska Lindinger zurück in ihre Heimat gezogen ist. Den Spruch „Zurück im, mit, zum Glück!“ kommentierte er so: Das „im“ steht für zurück im schönen Dudenbostel, wo es noch Frieden und Sicherheit gibt; das „mit“ steht dafür, dass Franziska gleich mit Nachwuchs und Mann gekommen ist und das „zum“ steht dafür, dass sie zum Glück für ihre Eltern auf den elterlichen Hof zurückgekehrt ist.
Jeder, der jetzt von Dudenbostel nach Rodenbostel fährt, kommt an der Strohpuppe vorbei und wird nochmals auf das Fest hingewiesen. Das Schützen- und Erntefest beginnt am Sonnabend, 30. August, um 15 Uhr mit einem Kaffeetrinken mit anschließender Proklamation der Könige. Danach wird die Scheibe zur Königin nach Dudenbostel gebracht. Schützenkönigin ist Franziska Lindinger gefolgt von dem Zweitplatzierten Jan-Gerd Rhenius und dem Drittplatzierten Detlev Puppa. Der Jugendpokal geht an Leon Plinke. Einen Kinderkönig gibt es in diesem Jahr nicht.
Wieder im Festzelt angekommen, geht es nach einem gemeinsamen Abendessen rund. Denn dann kann ab 20 Uhr getanzt werden. Auch Gäste sind herzlich willkommen, nach der Musik des DJs mitzutanzen. Neben den üblichen Getränken werden Cocktails mit und ohne Alkohol angeboten. Der Festausschuss, bestehend aus Isabel Hemme, Petra Stöver, Sigrund und Jan-Gerd Rhenius, Elisabeth Rodenbostel sowie Cord-Christoph Henneicke, hofft auch in diesem Jahr auf viele Besucher.