Einweihung der neuen Dorfküche Brelingen

Das Aufstrich-Seminar unter der Leitung von Carola Kneipel (Zweite von links) war die erste Aktion in der neuen Küche. Foto: K. Dähnhardt

Seminar als erste große Aktion nach Umbau

Brelingen (kd). Die alte Dorfküche in Brelingen hat bereits einiges hinter sich gehabt. Nun wurde der Wunsch erfüllt, den unter anderem Bettina Arasin, schon seit gut zehn Jahren hatte: eine Restauration für die Küche in der Brelinger Mitte. Unter viel Einsatz konnte dieses Bedürfnis im Sommer 2017 gestillt werden. Insgesamt betrugen die Kosten des Umbaus rund 33.800 Euro. Die Gemeinde Wedemark beteiligte sich mit 3.000 Euro, das Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit 23.000 Euro und der Kultur- und Eigentümerverein der Brelinger Mitte steuerte 7.800 bei. Durch Beratung, Ankauf und Einbau gab es ebenfalls Unterstützung vom Fachmarkt für Küchen in Mellendorf. Auch Malermeister Stefan Grimsehl trug einen Teil zum Umbau bei. Letztendlich ist jedoch genauso viel ehrenamtliche Arbeit in das Projekt geflossen. Schließlich konnte der Einbau von einem sechsflammigen Gasherd und einer Gastrospülmaschine erreicht werden. Für die Küche gibt es außerdem neue Fliesen an den Wänden, eine neue Decke und Fenster, welche passend zur denkmalgeschützten Fassade angefertigt wurden. Ebenso gab es den Umbau von Heizung und die Installationsarbeit für Wasser und Strom. All die Arbeit wurde innerhalb von circa zwei bis drei Wochen erledigt, sodass die Küche bereits am 17. Juni fertig gestellt werden konnte. Nun wurde das neue Inventar am vergangenen Dienstag zum ersten Mal benutzt. Ernährungscoach Carola Kneipel weihte mit ihrem Aufstrich-Seminar die neue Küchel ein. In den späten Nachmittagsstunden stellte sie gemeinsam mit sechs Kursteilnehmern sowie Bettina Arasin verschiedene Brotaufstriche her. Verzehrt wurden diese später mit selbst gebackenen Brötchen. In Zukunft folgen noch weitere Angebote der Dorfküche. Darunter auch zwei Seminare mit Carola Kneipel. Für beide Work-Shops  „Kuchen backen mit Gemüse – überraschend lecker!“ und „Naschwerk ohne Zucker – ja das geht!“ sind noch Plätze frei. Anmelden für solche Aktionen können Interessierte sich im Freitagsbüro. Dahin könne man auch gerne mit Ideen und Vorschlägen kommen, meinte Bettina Arasin. Außerdem erzählt sie weiter: „Wir hatten den Wunsch und die Vorstellung von einer richtigen Dorfküche. Es sollen Seminare zur sinnvollen Ernährung entstehen.“ Jedoch sollen auch weiterhin bereits bestehende Organisationen, wie die Männerkochgruppe, ihre Zeit bekommen. Eine andere Idee ist die einer Kooperation mit dem Dorfladen. Dessen Renovierung steht übrigens an nächster Stelle. Der Antrag darauf ist bereits in die Wege geleitet worden.