Einweihung mit Sozialministerin

Pastorin Annedore Wendebourg (v. r.) und Bürgermeister Bernd Strauch studieren das Festprogramm, Sozialministerin Cornelia Rundt und die CVJM-Vorsitzende Ines Gräfin von der Schulenburg unterhalten sich angeregt. Foto: B. Stache
 
Sozialministerin Cornelia Rundt (Mitte) wird von Ines Gräfin von der Schulenburg (links) und Caren Marks begrüßt. Foto: B. Stache

CVJM-Haupthaus in Abbensen wurde grundlegend erneuert

Abbensen (st). Das kann sich sehen lassen: Nach eineinhalbjähriger Bauzeit wurde am Montagnachmittag das Haupthaus des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) im Internationalen Freizeit- und Begegnungszentrum in Abbensen erneut eingeweiht. Ines Gräfin von der Schulenburg, Vorsitzende des CVJM Hannover, dessen Generalsekretär Martin Germeroth und Gregor Schnupp, seit Januar neuer Leiter des CVJM-Heims, begrüßten die zahlreichen Gäste im Eingangsbereich des Hauses, darunter die Bundestagsabgeordnete Caren Marks. Aus Hannover nahm die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt an den Feierlichkeiten teil und hielt eine sehr lebendige, warmherzige Rede. Sie sprach über die Bedeutung des Ehrenamtes und lobte das schöne neue barrierefreie und energieeffiziente CVJM-Gebäude und betonte die Bedeutung der Inklusion. Die Helstorfer Pastorin Annedore Wendebourg hielt eine kurze Andacht, bevor die Trommel-AG und auch der Chor der Grundschule Wasserkampstraße aus Kirchrode als Teil des CVJM-Schulprojektes auftraten. Die Helstorfer Pastorin Annedore Wendebourg hielt eine kurze Andacht, bevor die Trommel-AG und auch der Chor der Grundschule Wasserkampstraße aus Kirchrode auftraten. Grußworte zur Wiedereinweihung gab es von Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track, Bürgermeister Bernd Strauch aus Hannover, Andreas Hesse, Kammerdirektor der Klosterkammer Hannover sowie dem Generalsekretär des CVJM Hannover, Martin Germeroth. Die Vorsitzende Ines Gräfin von der Schulenburg enthüllte eine Tafel zur Erinnerung an die Spender und Unterstützer des auf zirka 1,5 Millionen Euro veranschlagten Sanierungs- und Umbauprojekts. An der Finanzierung haben sich das Land Niedersachsen, Region und Stadt Hannover, die Evangelische Landeskirche, das Diakonische Werk, die Klosterkammer Hannover sowie die Aktion Mensch beteiligt, informierte Martin Germeroth. Der CVJM Hannover leistete einen Eigenanteil in Höhe von 500 000 Euro. An dem zentralen Gebäude auf dem Gelände des CVJM in Abbensen waren dringende Sanierungsarbeiten erforderlich geworden. „Die integrativen Ansätze unserer Jugendarbeit erfordern die Bereitstellung einer behindertenfreundlichen Einrichtung“, erklärte Martin Germeroth. So wurde das Haupthaus jetzt mit barrierefreien Zugängen und Zimmern ausgestattet. Aber auch die Reduzierung laufender Kosten durch eine energetische Sanierung unter verstärkter Nutzung regenerativer Energien sowie der vorbeugende Brandschutz seien bei allen Überlegungen von ganz großer Bedeutung gewesen, um die Zukunftsfähigkeit von Abbensen zu erhalten. Mit einer zweckmäßigen und zeitgemäßen Ausstattung auch des Haupthauses möchte der CVJM Hannover weiterhin die große Nachfrage der unterschiedlichen Nutzergruppen befriedigen und so die Zukunftsfähigkeit von Camp Abbensen weiter gewährleisten“, erläuterte der Generalsekretär. Das Abbenser Gebäude des Zentrums internationaler Jugend- und Bildungsarbeit in der Wedemark war 1958 unter großem persönlichem Einsatz der damaligen CVJM-Ehrenamtlichen und mit finanzieller Hilfe unter anderem des Bundes, des Landes Niedersachsen sowie der Landeshauptstadt Hannover errichtet worden. Damals wurden tausende von Arbeitsstunden geleistet, die den Bau des Haupthauses erst ermöglicht haben. An dieser Arbeit hatten sich auch junge Menschen aus der damaligen DDR beteiligt, die für Aufbaufreizeiten nach Abbensen gekommen waren, sowie junge Studenten aus den USA, Osteuropa und Südafrika. „Die damals begonnenen menschlichen Verbindungen haben die Grundlage für die heutige internationale Jugendarbeit des CVJM Hannover gelegt“, heißt es seitens des Vereins, der sich als eine christliche Gemeinschaft im Dienst für junge Menschen versteht. „Wir freuen uns über intensive Belegung unseres wunderschönen neues Haupthauses in herrlicher Natur in Abbensen“, erklärte Ines Gräfin von Schulenburg. So seien beispielsweise Musikvereine und Schulgruppen jederzeit willkommen: „Für Familienfreizeiten, auch für Menschen mit Einschränkungen, ist dieses Haus geeignet.“ Leiter Gregor Schnupp und Architekt Marc Müller aus Hannover standen den Gästen bei der Besichtigung der neuen Räume im Haupthaus des CVJM in Abbensen am Montagabend Rede und Antwort.