Eisrevue lockt mehr als 1000 Besucher an

Die Paarlaufeinlage von Katja Bögelsack und Carsten Niemann erntete einen Riesenapplaus. Das Paar zeigte sogar die Todesspirale. (Foto: L. Irrgang)

Fantasy auf dem Eis ein Riesenerfolg – Niemann und Bögelsack begeistern

Mellendorf (ig). Es war ein buntes und abwechslungsreiches Programm, welches die Organisatoren des ESC Wedemark Scorpions für die vom ECHO präsentierte Eisrevue auf die Beine gestellt hatten.
Jochen Haselbacher hatte die zahlreichen Besucher im gut gefüllten Eisstadion in Mellendorf zu Beginn der Veranstaltung begrüßt. Der viele Schnee und die zugefrorenen Seen würden zum Schlittschuhlaufen animieren, und genau dies „wird hier heute Abend präsentiert.“ Man hätte zudem keinen Tag finden können, der besser gepasst hätte, so Haselbacher, die zeitliche Nähe zum Beginn der olympischen Spiele und der Valentinstag seien perfekt für die Eisrevue. Ausdrücklich dankte Haselbacher Trainerin Katja Bögelsack, „sie hat das Event erst ermöglicht.“ Bögelsack selbst freute sich sichtlich über die zahlreichen Besucher der Eisrevue und „ich bin wirklich froh, dass es jetzt endlich losgeht.“ In der über zweistündigen Veranstaltung wurde den Besuchern ein kurzweiliges Programm geboten, Gruppenaufführungen wechselten sich mit unterschiedlichsten Einzeldarbietungen ab. Das Publikum zeigte sich von den Showeinlagen der Allerkleinsten genauso begeistert wie von den beiden Kür-Auftritten der Norwegerin Ina Seterbakken. Die Deutsche Meisterin, die in Hannover studiert, begeisterte mit Salchos und anderen Sprüngen. Zuvor hatten bereits beispielsweise Pinguine, Schornsteinfeger mit Feen und sogar eine Fassung des Musicals Starlight-Express die Besucher unterhalten. Kurz vor der Pause fand ein außergewöhnlicher Auftritt statt, Trainerin Katja Bögelsack, die zudem sehr unterhaltsam durch das Programm führte, trat gemeinsam mit dem Wirtschaftförderer der Gemeinde, Carsten Niemann, auf. Beide bewiesen bei der Todesspirale, der Sitzpirouette und diversen Hebefiguren, dass sie eigentlich nichts verlernt hatten. Vom Publikum wurde das Paar nicht nur mit frenetischem Beifall begrüßt, sondern auch mit Szenenapplaus bedacht und mit tosendem Applaus verabschiedet. Nach der Pause wurde es ganz still im Eisstadion, die neunjährige Janina Kukaj spielte allein auf dem Eis ein Geigensolo. So still und leise der Wiederauftakt nach der Pause war, so laut und bunt war dann das große Finale zum Abschluss der Show, bei dem sämtliche Teilnehmer auf dem Eis waren und sich von den Besuchern verabschiedeten. Nicht nur Carsten Niemann zeigte sich nach der Veranstaltung restlos begeistert und ganz zu Recht auch ein wenig stolz. Vor allem habe es ihm und seiner Partnerin aber unheimlichen Spaß gemacht, versicherte der Wirtschaftsförderer, der mit seinem Können auf dem Eis sicherlich manchen überrascht hat. Jochen Haselbacher als Initiator der Eisrevue freute sich über den Bombenerfolg, vor allem für die Eiskunstlaufsparte des ESC Wedemark und sicherte eine Wiederholung dieses Events für die ganze Familie zu.