Elzer Gästeführung war gut besucht

Viele Elzer, aber auch Gäste aus anderen Dörfern schlossen sich der Gästeführung von Otto Hemme an.

Otto Hemme hatte auch alten Elzern viel Neues zu erzählen

Elze. Bei kaltem aber sonnigen Ostermontagswetter, traf sich eine große interessierte Schar, um mit Otto Hemme den alten Ortskern von Elze zu erkunden. Unter den sachkundigen Ausführungen Hemmes lernten lernten die Einheimischen, wie auch einige fremde Gäste viel über die Geschichte aber auch über die baulichen Veränderungen im Dorf, die durch neue Bebauung auf stillgelegten Höfen entstanden ist. Glücklicherweise gibt es aber auch immer wieder wunderschön restaurierte alte Höfe, die wie Kleinode im Dorfbild wirken und das Gesamtbild eines modernern aufstrebenden Dorfes widerspiegeln. Besonderheiten waren die alte ehemalige Schule, die von Vereinen und der Volkshochschule heute in unterschiedlichster Art und Weise genutzt wird. Die alte 1965 abgerissene Kapelle, die leider nur noch auf Bildern zu bestaunen war. Da der Pastor aus Brelingen in früheren Zeiten nur dreimal im Jahr zum Gottesdienst nach Elze kam, übernahm der Lehrer seinen Dienst. Er war auch Kapellenküster und musste "die Leichen zum Dorf hinaussingen", wie die Schulchronik zu berichten weiß. Der vorbildlich restaurierte Voltmershof, dessen Niedergang mit der Exekution des einzigen Sohnes im Zweiten Weltkrieg besiegelt war. Und zum Schluss der Gutshof, dessen Herrenhaus von 1570 wohl das älteste Gebäude in Elze ist und der später mit Stechinelli einen Italienischen Besitzer bekam. Am Schluss waren sich alle einig, dass sie vieles über Elze gar nicht wussten und einiges so noch nicht gesehen hatten. Wer sich über Elze informieren möchte, kann dies auch im Internet unter: dorf-elze.de. Grupenführungen können bei Otto Hemme für 40,- Euro für den alten Ortskern oder den Forst Rundshorn gebucht werden unter Tel: 05130/951739 oder Mail: Otto.Hemme@gmx.de.