Endlich wieder Beleuchtung in Negenborn „Im Mekhof“

Zufriedene Ortsratsmitglieder und Bewohner bei stömenden Regen an den neuen Sraßenlaternen. Foto: © Reiner Fischer
Negenborn. Seit 2014 wurde die Straße Im Mekhof zwischen Negenborn und der Siedlung „Hühnerberg“ bei Dämmerung und Dunkelheit nicht mehr beleuchtet. Die alten Laternenmasten aus Holz waren durch Witterungseinflüsse marode geworden. Einen Ersatz hätte die Gemeinde bezahlen müssen. Dies wurde von der Verwaltung mit der Begründung abgelehnt, dass in Außenbereichen von Ortschaften grundsätzlich keine Wege und Straßen beleuchtet werden. Mit dieser Auskunft konnten und wollten sich die Bewohner des „Hühnerbergs“ nicht zufriedengeben und wandten sich an den Ortsrat Negenborn und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Rebecca Schamber. Mit den notwendigen Argumenten unterstützte besonders Rita Hermann die Politiker. Die im „Hühnerberg“ wohnenden Kinder, inzwischen sind es 25, müssen die Straße Im Mekhof auf ihrem Schulweg benutzen, da die Siedlung nur zweimal am Tag von Bussen angefahren wird. Fehlende Beleuchtung und Geschwindigkeitsbegrenzung machen diesen Schulweg zu einem hohen Risiko, so eine der Begründungen von Rita Hermann. Schamber überzeugte schließlich den Bürgermeister nicht nur von der Notwendigkeit der Beleuchtung, sondern zeigte gleichzeitig eine Deckung im Haushalt 2016 auf. Die ursprünglich geplanten Kosten von 27.000 Euro auf jetzt 66.000 Euro erklären sich durch eine unvorhergesehene Verlegung eines Kabels und einer Untertunnelung der Jürse. Nach Auskunft der ausführenden Firma Avacon sind die Arbeiten zu 90 Prozent abgeschlossen. Sobald in den nächsten zwei bis drei Wochen das restliche Material angeliefert wird, kann das Bauvorhaben abgeschlossen werden. Bei dem Treffen von Ortsratsmitgliedern und Bewohnern am Mittwoch zeigten sich alle mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden. „Wenn jetzt noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingerichtet wird, sind wir alle richtig glücklich“, so eine Teilnehmerin.