Erik van der Vorm fordert Flächen

Erik van der Vorm setzt sich mit seinem Antrag an den Rat für mehr Gewerbegebiete in der Wedemark ein, wie hier südlich der Schlager Chaussee (K101) am Ortsrand von Bissendorf. Foto: B. Stache

FDP-Ratsherr setzt sich für mehr Gewerbegebiete in der Wedemark ein

Bissendorf (st). Mit einem Schreiben an Bürgermeister Helge Zychlinski fordert FDP-Ratsherr Erik van der Vorm, einen Antrag des Kommunalpolitikers mit in die Tagesordnung zur Ratssitzung am Montag, 13. Juni, um 20 Uhr im Bürgersaal des Bürgerhauses in Bissendorf aufzunehmen. Darin heißt es wie folgt: „Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt, ein Konzept zusammen mit der Region Hannover für die Neuordnung der Landschaftsschutzgebiete entlang der A7 in Berkhof, in Gailhof und südlich der K101 in Bissendorf zu erstellen.“ Erik van der Vorm setzt sich mit seiner Initiative für mehr Gewerbegebiete in der Wedemark ein. „Entlang der A7 muss es möglich sein, an den Autobahnauf/-abfahrten Berkhof und Gailhof weitere Gewerbegebiete auszuweisen“, lautet seine Begründung. Die Ausweitung von Gewerbeflächen in der Wedemark scheitere bisher meist daran, dass diese Bereiche als Naturschutzgebiete ausgewiesen seien. Der FDP-Ratsherr fordert nun eine Neuordnung der Landschaftsschutzgebiete. Bezogen auf die Situation in Gailhof erklärte er: „Wenn man nicht so dicht an die Wohnbebauung mit großen Hallen will, muss man Raum Richtung Autobahn schaffen.“ Dazu könne auch das Fällen von Bäumen erforderlich werden – mit Neuanpflanzungen entlang Neuer Hessenweg. „In diesem Bereich muss ausgeschlossen werden, dass dort Gebäude (Hallenbauten) entstehen, die zu einer ´erdrückenden Wirkung` für das Dorfgebiet Gailhof führen“, formuliert Erik van der Vorm in seinem Antrag. Längst überfällig sei für ihn auch eine Ausweisung der Flächen südlich der Schlager Chaussee (K101) in Bissendorf als Gewerbegebiet. Das FDP-Ratsmitglied hat mit seinem Antrag auf Ausweitung von Gewerbeflächen auch die zukünftigen Einnahmen aus der Gewerbesteuer im Blick. Erik van der Vorm kann sich vorstellen, dass in neu ausgewiesenen Gebieten entlang der Bundesautobahn A7 beispielsweise auch Windenergieanlagen errichtet werden können. „Der Gemeindeentwicklungsplan ist sodann an die Neuordnung anzupassen“, schreibt er in seinem Antrag.