Erik van der Vorm ist enttäuscht

Helge Zychlinski (von links), Erik van der Vorm und Jürgen Auhagen haben sich im Mai ein Bild von der Kreuzungssituation Am Husalsberg/Langenhagener Straße (L190) gemacht. Foto: B. Stache

Antwort auf Kleine Anfrage der FDP zur Situation an der L 190 liegt vor

Bissendorf (st). Der FDP-Ratspolitiker Erik van der Vorm setzt sich seit Langem für eine Verbesserung der Verkehrssituation in der Wedemark ein. Sein besonderer Augenmerk liegt dabei auf der L 190 mit den beiden Einmündungen an der Schlager Chaussee und Am Husalsberg. Die dortigen Ampelschaltungen mit den daraus resultierenden langen Autoschlangen – besonders beim morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr – sowie fehlende Abbiegespuren seien unbefriedigend, so van der Vorm. Der umtriebige Politiker hatte im Mai 2016 einen Antrag an die Gemeinde Wedemark zur Erstellung eines Verkehrskonzepts gestellt, in dem es unter anderem um die Verbesserung der Verkehrssituation an der L 190 geht. Erik van der Vorm fand auch bei dem FDP-Landtagsabgeordneten Stefan Birkner mit seinem Anliegen Gehör. Birkner richtete daraufhin gemeinsam mit dem FDP-Politiker Jörg Bode am 27. Oktober eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung an die Landesregierung. Inhalt: Entlastung beider Kreuzungsbereiche. Seit Dienstag, 6. Dezember, liegt die schriftliche Antwort aus Hannover vor. Erik van der Vorm ist insgesamt enttäuscht. Zur Ampelschaltung im Kreuzungsbereich L 190/Am Husalsberg in Scherenbostel heißt es in dem Schreiben, „Der Geschäftsbereich bereitet derzeit das vorgeschriebene öffentliche Vergabeverfahren vor, um die Optimierung ausführen zu lassen“. Erik van der Vorm bewertet diese Antwort positiv, fügt aber hinzu: „Auch wenn es lange gedauert hat.“ Zur Lichtsignalanlage L 190/K 101 bei Schlage-Ickhorst schreibt die Landesregierung: „Von der Gemeinde Wedemark wurde die Durchführung einer Verkehrsstromzählung in Aussicht gestellt. Erst danach kann eine Optimierung des Verkehrsablaufes an dem Kreuzungspunkt durch den Geschäftsbereich Hannover geplant werden.“ Diese Antwort hat den FDP-Kommunalpolitiker weniger erfreut. Nach seinem Kenntnisstand habe die Gemeinde Wedemark alle relevanten Unterlagen dazu rechtzeitig an die zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weitergegeben, zuletzt im Oktober 2016. Erik van der Vorm beanstandet in der Antwort der Landesregierung weiterhin, dass bei der Beschreibung der Probleme im Kreuzungsbereich L 190/Schlager Chaussee der Rückstau im Zuge der L 190 nach Süden unerwähnt bleibt. Es wird lediglich der Rückstau nach Norden angesprochen, der hauptsächlich auf die wartenden Linksabbieger Richtung Bissendorf zurückzuführen sei. „Ich werde Herrn Birkner bitten, eine ergänzende Anfrage zu stellen“, äußerte sich Erik van der Vorm. „Ich hoffe, dass es dann auf unsere Wedemärker Verkehrsprobleme im Zuge der L 190 eine umfassende Antwort gibt und die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden können.“