Erster Spatenstich an Stargarder Straße

Vor den Augen der Gäste und Nachbarn tätigten Bürgermeister Helge Zychlinski und der geschäftsführende Gesellschafter der FIBAV-Immobilien GmbH, Sven den symbolischen ersten Spatenstich am Quartier Stargarder Straße, das unter dem Motto „Neues Wohnen in Mellendorf“ entsteht. Foto: A. Wiese

Die ersten Kettenhäuser sollen schon im Herbst bezugsfertig sein

Mellendorf (awi). Erst hat es ganz lange gedauert, jetzt soll es auf einmal ganz schnell gehen: Nach dem symbolischen ersten Spatenstich für das Quartier Stargarder Straße in Mellendorf am Mittwochnachmittag, rollen dort seit Donnerstag die Baufahrzeuge. Mit den fünf Kettenhäusern soll es auf dem ehemaligen Bauamtsgelände losgehen, diese sollen schon zum Jahresende bewohnt sein. Die drei Mehrfamilienhäuser mit zwei Mal sechs und einmal acht Wohnungen folgen und schließlich die fünf Bungalows. Das alles hängt aber natürlich auch vom Verkaufsstatus ab, erklärt FIBAV-Pressesprecher Dirk Ebrecht. Je besser sich die Objekte und Wohnungen verkaufen lassen, desto rascher wird gebaut. Dass die Nachfrage groß ist, daran haben weder Geschäftsführer Sven Hansmeier noch Bauleiter Jens Lehnhoff oder Architekt Tjomas Rast Zweifel. Er hatte die Planung für den von der Gemeinde ausgeschriebenen Entwurfswettbewerb privat zuhause erstellt, „so nebenbei“, doch sein Konzept gefiel der Jury am
besten, unter anderem wegen der vorgesehenen Begegnungsplätze.
Parallel zum Start der Kettenhäuser an der Front zur Stargarder Straße wird die Gemeinde bis zum 30. Juni die öffentliche Straße fertigstellen. Anschließend kann es mit den Mehrfamilienhäusern in der Mittel weitergehen. Die fünf Bungalows entstehen am rechten Rand des ehemaligen Bauamtsgeländes am Görlitzer Weg. Ein geschlossener Riegel Garagen trennt, wenn alles fertig ist, das Quartier Stargarder Straße von der Bahnlinie und dient auch als Schallschutz. „Wir freuen uns über die Realisierung und danken der Gemeinde für die unkomplizierte Zusammenarbeit“, betonte Sven Hansmeier und begrüßte auch die Vertreter von Behinderten- und Seniorenbeirat. 20 barrierearme, seniorengerechte Wohnungen und zehn Einfamlienhäuser entstehen auf dem 8.500 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem bei Fertigstellung 9,5 Millionen verbaut sein werden. Die FIBAV beziehungsweise die HS Bau hatte sich im November 2015 als Käufer für das ehemalige Bauamtsgelände beworben, nachdem die Kreissiedlungsgesellschaft abgesprungen war. Am 13. Juni 2016 hatte sie den Zuschlag erhalten, am 27. Oktober mit dem Bürgermeister den notariellen Kaufvertrag unterschrieben. Die Bauanträge seien eingereicht und teilweise bereits genehmigt. Einige Kettenhäuser seien sogar schon verkauft, betonte Hansmeier und betonte, dass auch bei der Feier zum ersten Spatenstich Ansprechpartner für Kaufinteressenten vor Ort seien. Bürgermeister Helge Zychlinski freute sich über den flotten Bau-start und gab das Kompliment für die gute Zusammenarbeit zurück: „Die FIBAV ist ein verlässlicher Partner!“