Erster Spatenstich für Millionenprojekt

Bürgermeister Helge Zychlinski (rechts vorne knieend) und Tim Arndt-Sinner, hauptamtlicher Geschäftsführer der Kinderfreunde ließen sich beim symbolischen ersten Spatenstich für die neue Krippe am Teich gerne von den Kindern der „Libellengruppe“ assistieren. Foto: A. Wiese

Krippenneubau am Haus am Teich wird ein energetisches Paradebeispiel

Mellendorf (awi). Symbolischer
erster Spatenstich für die neue Krippe am Teich am Montagvormittag durch Bürgermeister Helge Zychlinski und Tim Arndt-Sinner vom Verein der Kinderfreunde: Endlich geht es los mit dem Bau des Millionenprojektes, das schon energetisch ein Leuchtturmprojekt werden soll und deshalb außerordentlich großzügig von den Gemeindewerken gefördert werden soll. Doch das sei ein Extra-Thema, so Bürgermeister Helge Zychlinski. Er betonte, dass die Gemeinde mit diesem Projekt schon allein deshalb Neuland betreten habe, weil sie das erste Mal einen Krippenneubau ausgeschrieben habe. Unter mehreren Bewerbungen habe der Verein Kinderfreunde den Zuschlag bekommen und werde daher den Neubau auf dem Grundstück direkt neben der bereits bestehenden Krippe am Teich errichten, das er auf Erbpacht übernimmt. Die Libellengruppe, die als eine von zwei Gruppen nächstes Jahr im Sommer im Neubau einziehen wird, war eigens für den
ersten Spatenstich zum Haus am Teich gewandert und verfolgte das Zeremoniell gespannt. Zychlinski betonte, dass hier die erste integrative Krippengruppe der Gemeinde entstehen werde und dies für den Trägerverein durchaus eine He-rausforderung sei. „Doch es ist Teil unserer Konzeption die Gesellschaft inklusive aufzubauen und es macht Sinn, damit bei den Kleinen anzufangen“, so der Bürgermeister. Tim Arndt-Sinner, seit gut eineinhalb Jahren hauptamtlicher Geschäftsführer der Kinderfreunde war überzeugt: Der erste Spatenstich ist das wichtigste am ganzen Bau, zum einen, weil er der allererste Schritt zur neuen Krippe sei und zum anderen, weil er zeige, was ein kluger Mann einmal so formuliert habe: „Auch wer ein hohes Haus bauen will, muss zuerst in die Tiefe graben.“ „Wir bewegen am heutigen Tag nur ein kleines Stück Erde, aber damit beginnen wir für unseren Verein ein wahres Großprojekt, von dem wir überzeugt sind, dass es für eine gute Zukunft dieses Hauses, deren künftige Bewohner und Beschäftigten steht“, betonte Arndt-Sinner und fügte hinzu: „Ganz viele kleine Bauleiter werden ein wachsames Auge darauf haben.“ Er bedankte sich bei den Architekten für die innovativen Ideen, bei den ausführenden Firmen für ihre Unterstützung, bei der Gemeinde Wedemark für das Vertrauen, beim neuen Finanzpartner, der Volksbank, für die Unterstützung und die Begeisterung für dieses Projekt und bei den Vertretern der Gemeindewerke für die großzügige Förderung.