Es geht weiter mit dem Ereigniswald

Wie auf diesem Archivbild von vor vier Jahren wird es jetzt wider erwarten im Oktober doch wieder einen Pflanztag geben. Foto: Archiv

Knibbe und Brockmann stellen Grundstück für Erweiterung zur Verfügung

Bissendorf (awi). Und es geht doch weiter mit dem Ereigniswald! Das wird ganz bestimmt nicht nur die Initiatorin Heidemarie Heinzelmann freuen, sondern viele Wedemärker. Im letzten Jahr verkündete Heinzelmann im Frühherbst das Aus für den beliebten Ereigniswald. Das Grundstück der Familie Döpke war mit 186 Bäumen vollgepflanzt. Die Option für die ursprünglich vorgesehene Erweiterungsfläche zogen Döpkes zurück, weil sie auf ihrem eigenen Grundstück mehrfach angefeindet worden waren.
Jetzt haben Cord Knibbe und Wilfried Brockmann sich entschlossen, dem Verschönerungs- und Naturschutzverein Bissendorf ein Stück Brachland am Mühlengraben für einen zweiten Ereigniswald zur Verfügung zu stellen. Helmut Dohnke, Vorsitzender
des Verschönerungsvereins, und Heinz Linne als Naturschutzbeauftragter haben in den letzten Monaten mit der unteren Waldbehörde verhandelt, um die Fläche vom Brachland in einen Wald umwandeln zu dürfen. „Das ist jetzt gelungen“, freut sich Heidemarie Heinzelmann: „Es dürfen einheimische Bäume, allerdings keine Obstbäume, gepflanzt werden.“ Und daher wird es auch in diesem Jahr einen Pflanztag geben: am 24. Oktober um 10 Uhr geht es los. Wer auf Grund eines besonderen Ereignisses einen Baum pflanzen möchte, wendet sich bitte an Heidemarie Heinzelmann unter der Telefonnummer (0 51 30) 72 08. Sie bestellt dann die gewünschten Bäume bei der Baumschule Schmidt in Mellendorf. Sie benötigt allerdings auch Helfer und potentielle Spender, denn es fehlen Schilder für den zweiten Ereigniswald, ein Sichtkasten für das Baumkataster und spätestens im nächsten Frühjahr muss ein Brunnen gebohrt und eine Pumpe ins-talliert werden. Für Hilfe und eventuelle Spenden auf das Konto DE 92250501801030366007 des Verschönerungs- und Naturschutzvereins Bissendorf bei der Sparkasse Hannover unter dem Stichwort „Ereigniswald“ würde sich Heidemarie Heinzelmann sehr freuen. Spendenbescheinigungen stellt der Verschönerungsverein selbstverständlich aus. Die ersten Reaktionen nicht nur in Bissendorf über die neue Möglichkeit, den beliebten Ereigniswald fortzuführen, waren außerordentlich positiv, freut sich Heinzelmann.