„Es ist alles gesagt“

Superintendent Holger Grünjes (links) entpflichtet Pastor Volkmar Biesalski und verabschiedet ihn in den Ruhestand. Foto: B. Stache

Pastor Volkmar Biesalski nach 32 Jahren feierlich verabschiedet

Bissendorf (st). „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Mit diesen Worten aus dem Psalm 103 begrüßte Kirchenvorstandsvorsitzende Karin Ernst am Sonntagnachmittag die Familie Biesalski und Superintendent Holger Grünjes in der bis auf den letzten Platz gefüllten St.-Michaelis-Kirche Bissendorf. „Diesen Psalm hat sich Pastor Volkmar Biesalski als Leitbild für seinen letzten Gottesdienst zu seiner Entpflichtung und Verabschiedung in den Ruhestand gewünscht“, erklärte Karin Ernst. Die Gemeinde habe guten Grund zu danken – für 32 Jahre aktive Pastorendienstzeit von Volkmar Biesalski in der Kirchengemeinde St. Michaelis. Pastor Volkmar Biesalski hielt diesen Gottesdienst zu seiner Verabschiedung am 3. Advent und wurde dabei von Franziska Jaap an der Orgel und der Musikgruppe Tonika unterstützt. Auf die Frage seiner Ehefrau, was er denn bei seiner Abschieds-Predigt am 3. Advent sagen werde, habe er geantwortet „Es ist alles gesagt“, berichtete Volkmar Biesalski. Dennoch hörte die Kirchengemeinde noch so manches Wort ihres langjährigen Geistlichen, der vor 32 Jahren als damals jüngster Pastor des Kirchenkreises seinen Dienst in Bissendorf antrat. So sprach Biesalski über die Menschenfreundlichkeit Gottes und dessen Geschenk zu Weihnachten, der Liebe. „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Mit diesem einen Satz ist alles gesagt“, machte er deutlich. In seiner Ansprache zur Entpflichtung und Verabschiedung erinnerte Superintendent Holger Grünjes an die Anfänge der Amtszeit von Pastor Volkmar Biesalski und dankte ihm für seinen Dienst in den Gemeinden Bissendorf und Resse, der „besten Pfarrstelle der Welt“, wie Biesalski seine Arbeitsstätte gerne nannte. Nach dem Gottesdienst moderierte Karin Ernst die zahlreichen Redner mit ihren Gruß- und Dankesworten, die dem Verabschiedeten mit auf seinen Weg in den neuen Lebensabschnitt gegeben wurden. Anschließend hatte der Kirchenvorstand in das Gemeindehaus eingeladen. Dort gab es noch viele Gespräche, Geschenke und so manchen Händedruck zum Abschied von Pastor Volkmar Biesalski.