FDP-Politiker informieren sich

MdL Stefan Birkner (von links) und FDP-Ratspolitiker Erik van der Vorm informieren sich bei Dienststellenleiter Klaus Waschkewitz und Peter Wengler über die Arbeit im Polizeikommissariat Mellendorf. Foto: B. Stache

Stefan Birkner und Erik van der Vorm zu Besuch im Polizeikommissariat

Mellendorf (st). Am Montagnachmittag informierten sich die beiden FDP-Politiker Stefan Birkner und Erik van der Vorm über die Arbeit der Wedemärker Polizei. MdL Birkner, Landesvorsitzender der FDP Niedersachsen und seit Februar 2013 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag sowie FDP-Ratsherr van der Vorm besuchten das Polizeikommissariat in Mellendorf. Dort führten sie ausgiebige Gespräche mit Dienststellenleiter Klaus Waschkewitz und dem Leiter Einsatz- und Ermittlungsdienst Peter Wengler. „Wir haben über die Arbeit im Polizeikommissariat, die Personalsituation und unsere Zuständigkeiten gesprochen“, erklärte der Dienststellenleiter. Er habe dargelegt, welche Delikte in seinem Bereich bearbeitet werden, auch seien Schichtdienst-Modelle und die Verkehrssituation erörtert worden. „Mein Interesse als Landtagsabgeordneter für Garbsen und die Wedemark ist es, auch Kontakt zu den örtlichen Polizeidienststellen herzustellen“, begründete Birkner seinen Besuch. Die FDP habe großes Interesse, die Polizei zu stärken und zur Verjüngung des Personals beizutragen, machte der Landtagsabgeordnete deutlich. Dazu gehöre auch eine Verbesserung der Bezüge und Beförderungssituation bei der Polizei. Nach Aussage von Klaus Waschkewitz beträgt das Durchschnittsalter in seiner Dienststelle beim Kriminal- und Ermittlungsdienst 51 Jahre, im Einsatz- und Streifendienst 42 Jahre. Die Absicht der Niedersächsischen Landesregierung, 1000 neue Stellen bei der Polizei einzurichten, wurde von Stefan Birkner begrüßt. „Die neuen Stellen sollten auch dauerhaft im Stellenplan der Polizei ausgeworfen bleiben“, forderte er, und nicht durch sogenannte Altersabgänge geschluckt werden. Erik van der Vorm verwies in den Gesprächen auch auf die Verkehrssituation in der Wedemark. Die Lage im Zuge der Landesstraße 191 (L 191) zwischen Scherenbostel und Schlage Ickhorst sei unzumutbar – vor allem wegen der langen Ampelschaltung, erklärte der Ratspolitiker. Ihn bewege auch die Frage nach der Verkehrslenkung bei Ausweisung neuer Baugebiete. „Wir kriegen in absehbarer Zeit, wenn nichts passiert, einen Verkehrskollaps“, warnte Erik van der Vorm. Mit Spannung erwarten die beiden Politiker, aber auch die Polizei, die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP zu dem Thema L191. Die langen Schließzeiten an den Bahnübergängen in Bissendorf und Mellendorf seien ein weiteres Problem, so der FDP-Ratspolitiker. Ein von ihm eingefordertes Verkehrskonzept für die Wedemark werde auch von der Polizei unterstützt, hieß es. „Ich bin froh, dass sich die beiden Landes- und Ratspolitiker für die Interessen der Polizei einsetzen“, erklärte Dienststellenleiter Klaus Waschkewitz nach dem Informationsaustausch.