Feierstunde zum Ehemaligentreffen

Helge Zychlinski (von links), Hans-Joachim Fichtner, Horst Rommel, Karen Drews und Swantje Klapper stehen für eine lange Tradition am Gymnasium Mellendorf. Foto: B. Stache
 
Karen Drews schenkt dem Gymnasium Mellendorf die Fotokollage „Abidenkmäler“. Foto: B. Stache

Seit 20 Jahren Freunde und Förderer des Gymnasiums Mellendorf e.V.

Mellendorf (st). Die Freunde und Förderer des Gymnasiums Mellendorf e.V. (FFGM) hatten aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens zusammen mit dem Gymnasium Mellendorf zur Feierstunde mit Ehemaligentreffen am Sonnabend ins Forum Campus W eingeladen. Der Rahmen war feierlich, die Reden kurzweilig. Der Leistungskurs Musik, Klasse 11, sorgte unter Leitung von Christoph Badde für die musikalische Untermalung. Schulleiterin Swantje Klapper, seit 17 Jahren am Gymnasium Mellendorf und seit 14 Jahren in der Leitungsfunktion, eröffnete den Rede-Reigen. Mit großer Freude begrüßte sie die beiden ehemaligen Schulleiter Horst Rommel und Hans-Joachim Fichtner sowie viele ehemalige und aktive Lehrerkollegen. Swantje Klapper rief allen das Jahr 1979 in Erinnerung – Gründung des Fördervereins und 25-jähriges Jubiläum Gymnasium Mellendorf. „1997 ist auch für einen Ehemaligen ein ganz besonderes Jahr“, hob sie hervor und präsentierte folgende Begebenheit: „In diesem Jahr wurde der Schülersprecher des Gymnasiums Mellendorf Landesschülersprecher. Er sagte einmal in einem Interview: ´Auslöser, um politisch aktiv zu werden, war meine Zeit als Schülersprecher am Gymnasium. Damals machte ich Erfahrungen mit der Wedemärker Kommunalpolitik, die mir nicht passten`. Heute ist er Bürgermeister der Gemeinde Wedemark: Herzlich willkommen, Herr Zychlinski.“ Die Schulleiterin erinnerte auch daran, dass sich der FFGM-Verein in den vergangenen 20 Jahren zu einer festen Größe am Gymnasium etabliert habe. „Ohne den FFGM hätten wir nicht die technische Unterstützung.“ Auch die Schulsanitäter würden vom Verein gefördert, hieß es. „Und ohne den FFGM hätten wir wahrscheinlich heute nicht das Ehemaligentreffen“, erklärte Swantje Klapper und bedankte sich bei der FFGM-Vorsitzenden Karen Drews für die Zusammenarbeit in den vergangenen 14 Jahren. Bürgermeister Helge Zychlinski, Abi-Jahrgang 1999, erinnerte in seinen Grußworten an die 45-jährige Geschichte des Gymnasiums Mellendorf. In dieser Zeit habe sich auch die Schule verändert – äußerlich und vor allem auch inhaltlich. „Es war damals eine hervorragende Schule, und es ist auch heute nach wie vor eine hervorragende Schule. Dies ist denjenigen zu verdanken, die hier jeden Tag ihren Dienst tun – Frau Klapper mit ihrem Kollegium“, lobte er das Engagement und drückte unter großem Beifall seinen Dank aus. Anerkennende Worte fand der Bürgermeister auch für Karen Drews, die zum wiederholten Mal solch ein Ehemaligentreffen organisiert hatte. Helge Zychlinski forderte die Festgäste auf, Mitglied im Förderverein zu werden. „Was Sie damit erreichen, ist ganz fantastisch“, erklärte er mit Hinweis auf die bisher geleistete Unterstützung durch den FFGM. Dessen Vorsitzende Karen Drews verlas in ihrem Redebeitrag einen schriftlichen Gruß der FFGM-Gründungsvorsitzenden Barbara Callsen. Darin sprach sie von einem gemeinsamen Herzensanliegen, das Gymnasium über die Arbeit im Schulelternrat hinausgehend „von außen“ zu unterstützen. Als dritte im Bunde der Gründungsmitglieder begrüßte Karen Drews die damalige Schulelternratsvorsitzende Karin Drall. Diese hatte in der Einladung zur FFGM-Gründungsversammlung folgende Formulierung gewählt: „Aber auch Freundschaften, die während der Schulzeit geschlossen wurden, sollen durch diesen Verein wachgehalten werden.“ Die Vereinsvorsitzende überreichte Schulleiterin Swantje Klapper zur Erinnerung an das 20-jährige Jubiläum eine Fotokollage „Abidenkmäler“. Nach den Ansprachen trafen sich die Ehemaligen in Klassenräumen zum Gedankenaustausch. „Sie sind angereist von Flensburg bis Friedrichshafen und von Luxemburg im Westen bis Cottbus im Osten, wobei Friedrichshafen eindeutig die weiteste Entfernung ist“, berichtete Karen Drews. Zwei Ehemalige schickten Grüße aus Amerika. „Als wir uns das erste Mal im Lehrerzimmer getroffen hatten, konnte ich mir nicht vorstellen, dass daraus ein so leistungsstarker Verein entsteht“, erinnerte sich die Vorsitzende des heute zirka 380 Mitglieder zählenden FFGM. „Es war vielleicht eine richtige Entscheidung, den Beitragssatz immer moderat zu halten – bis heute 18 Euro pro Jahr.“