Feuer, eine besondere Faszination

Das Feuerevent der Tonwerkstatt kam gut an. (Foto: L. Irrgang)

Zweites Feuerevent in Oegenbosteler Tonwerkstatt

Oegenbostel (ig). Feuer übt seit jeher eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Am vergangenen Sonnabend konnte man dieses Phänomen bereits zum zweiten Mal feststellen, denn in Oegenbostel fand auf dem Gelände der Tonwerkstatt wieder das „Feuer! –Fest der Tonwerkstatt“ statt. Pünktlich zum Beginn der Dunkelheit und damit zur Dämmerung war das weitläufige und auch verwinkelte Gelände von Petra und Martin Schülke der Tonwerkstatt aufwendig, liebevoll und damit detailreich illuminiert. Dies auch mit zahlreichen brennenden Feuerkörben des Künstlers Stefan Kunze. Zudem waren etliche Holzskulpturen des Künstlers Bernd Laudage aufgebaut, die im Laufe des Abends spektakulär durch das Feuer in Szene gesetzt wurden, wie etwa eine „Feuerteufel“- Skulptur oder ein aus unzähligen Einzelteilen bestehender gut 1,5 Meter hoher Turm.
Petra Schülke selbst zeigte ihre Raku-Keramikbrände, welche auch durch die Verfahrenstechnik spektakulär mit Feuer und Flammen entstehen und ihr charakteristisches Aussehen bekommen. Als Gastkünstler zeigten Anne Rengstorf ausgefallene Filzhüte, Sylvia Bünzel Herrenschals und Anne Radtke präsentierte farbenfrohe Kerzen. Für das leibliche Wohl der sehr zahlreichen Besucher war durch Pizza, Zwiebelkuchen, Pizza, Glühwein, Punsch und Bier ausreichend gesorgt, so dass jeder kulinarische Wunsch erfüllt wurde. Zum stimmungsvollen Abschluss des zweiten Feuerevents in der Tomwerkstatt trat das Duo „Lichterloh“ in Oegenbostel mit ihrer beeindruckeneden Feuershow auf.
Das Feuerevent sei ursprünglich mal als einmalige Veranstaltung geplant gewesen, führte Petra Schülke im Gespräch mit dem ECHO aus, „Aber die Resonanz im vergangenen Jahr war so gut, dass wir es dieses Jahr wiederholen.“ Ob es auch im kommenden Jahr wieder ein Feuerevent in der Tonwerkstatt von Oegenbostel geben wird, ließ Schülke offen, „es wird wieder einen Saisonabschluss geben, aber was genau, steht noch nicht fest.“